Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen - kurz und knapp

Wie hoch kann eine Pumpe saugen?

Die theoretisch maximale Saughöhe beträgt 10,33 m – direkt abhängig vom Luftdruck (1.033 hPa = normal). Technisch bedingt sind nur etwa 7 bis 8 m Saughöhe erreichbar. Davon müssen Sie noch die Widerstandsverluste in Pumpe, Anschlussleitungen und Armaturen abziehen. Mediumabhängige Faktoren (z. B. Dampfdruck, Dichte, Viskosität) verringern die maximale Saughöhe eventuell weiter.

Was versteht man unter dem Begriff Kavitation?

Der Druckabfall in einer strömenden Flüssigkeit, z. B. durch Rohrreibungswiderstände, Änderung der Absolutgeschwindigkeit und der geodätischen Höhe, führt im Inneren der Flüssigkeit zur Bildung von örtlichen Dampfblasen, wenn der statische Druck auf den Dampfdruck der Flüssigkeit absinkt. Die Dampfblasen werden von der Strömung mitgerissen und zerfallen schlagartig, wenn auf dem Strömungsweg der statische Druck durch Druckerhöhung in der Pumpe wieder über den Dampfdruck ansteigt. Dieser Vorgang wird Kavitation genannt. Der Zusammenfall der Dampfblasen erfolgt mit der Bildung von Mikrostrahlen, die beim Auftreffen auf Wandoberflächen zu löchrigen Materialzerstörungen führen. Zur Vermeidung von Kavitation ist daher auf eine korrekte Druckhaltung zu achten. Unterschreitet der in der Anlage zur Verfügung stehende Zulaufdruck, auch statischer Druck genannt, die für die Pumpe erforderliche Zulaufhöhe, ist durch geeignete Maßnahmen zumindest ein Gleichgewicht herzustellen. Hierzu bietet sich an:

  • Erhöhung des statischen Druckes (Pumpe tiefer installieren)
  • Senkung der Mediumtemperatur (Reduzieren des Dampfdruckes pD)
  • Verringerung der Reibungs- und Strömungsverluste in der Saugleitung/Zulaufleitung
  • Pumpe mit geringerer Haltedruckhöhe (NPSH) wählen (in der Regel: größere Pumpe)

Was ist eine Stopfbuchse/Stopfbuchspackung?

Materialien für Stopfbuchsen sind z. B. hochwertige synthetische Garne wie Kevlar® oder Twaron®, PTFE, Garne aus expandiertem Graphit, synthetische Mineralfasergarne sowie natürliche Fasergeflechte wie Hanf, Baumwolle oder Ramie. Das Stopfbuchsenmaterial ist lieferbar als Meterware oder als formgepresste Ringe, in trockener Ausführung oder versehen mit auf den Verwendungszweck abgestimmten Imprägnierungen. Bei Meterware wird zunächst ein Ring geschnitten und geformt. Danach wird der Stopfbuchsenring um die Pumpenwelle montiert und mit Hilfe der Stopfbuchsenbrille angedrückt.

Wie muss eine Saugleitung verlegt werden?

Die Luft in einer Saugleitung sammelt sich immer an der „relativ höchsten“ Stelle. Eine normalsaugende Pumpe ist nicht in der Lage, Wasser über einen „Berg“ anzusaugen. Deshalb werden Saugleitungen immer stetig steigend zur Pumpe verlegt, damit sich keine „Luftsäcke“ bilden können.

Hinweise zu Saugleitungen:

  • Saugleitungen sind mindestens in Nennweite des Pumpensaugstutzens, wenn möglich eine Nennweite größer zu verlegen.
  • Saugleitung möglichst kurz halten. Bei langen Saugleitungen entstehen erhöhte Reibungswiderstände, welche die Saughöhe stark beeinträchtigen.
  • Die Verlegung der Saugleitung sollte stetig steigend zur Pumpe erfolgen.
  • Leckagen sind unbedingt zu vermeiden (Pumpenschäden, Betriebsstörungen).
  • Richtungsänderungen sollten nur mit Bögen durchgeführt werden (keine Winkel verwenden).
  • Übergänge auf der Saugseite sollten nach Möglichkeit „exzentrisch“ verlegt werden.
  • Am Ende der Saugleitung ist ein Fußventil (Saugsieb und Rückschlagventil) vorzusehen.

Warum muss eine selbstansaugende Pumpe mit Wasser erstbefüllt werden?

Eine selbstansaugende Pumpe braucht eine ausreichende Menge Wasser im Pumpengehäuse. Nur dann kann sie Luftanteile in der Saugleitung transportieren. Also müssen Sie Ihre selbstansaugende Pumpe bis zum Sauganschluss mit Wasser auffüllen. Tun Sie das nicht, kann die Pumpe durch Trockenlauf Schaden nehmen. Außerdem sollten Sie die Ansaugphase nicht durch wiederholtes Ein- und Ausschalten unterbrechen, da sonst der Prozess von vorne beginnt.

Warum kann eine Gleitringdichtung kaputt gehen?

Die Gleitringdichtung besteht aus verschiedenen Verschleißteilen. Sie dichtet die Pumpe zwischen Gehäuse und Motor ab und vermeidet somit Wasseraustritt in Richtung Motor. Es ist normal, wenn von Zeit zu Zeit einige Tropfen Wasser austreten, vor allem während der Einlaufzeit. Sollte der Wasseraustritt andauern, ist die Gleitringdichtung defekt.

Was ist eine Gleitringdichtung?

Der Dichtbereich der Gleitringdichtung besteht aus zwei plangeschliffenen, verschleißarmen Flächen (z. B. Ringe aus Siliciumkarbid bzw. Kohle), die durch axiale Kräfte zusammengedrückt werden. Der Gleitring (dynamisch) rotiert mit der Welle, während der Gegenring (statisch) im Gehäuse stationär angeordnet ist. Zwischen den Gleitflächen bildet sich ein dünner Wasserfilm, der zur Schmierung und Kühlung dient. Trockenlauf führt zur sofortigen Zerstörung. Als Nebendichtungen kommen O-Ringe aus verschiedenen Elastomeren zum Einsatz.

Was sind Verschleißteile?

Verschleißteile sind alle dichtenden und rotierenden Elemente einer Pumpe. Also die Gleitringdichtung, O-Ringe, Flachdichtungen, das Laufrad und die Kugellager. Diese Verschleißteile sind generell von der Gewährleistung ausgenommen.

Wie wechsle ich eine Gleitringdichtung?

Bitte lassen Sie Reparaturen nur von einem geschulten Fachmann durchführen!

Was ist eine selbstansaugende Pumpe?

Eine selbstansaugende Pumpe ist in der Lage, Luft- und Gasanteile mitzufördern. Sie kann die Saugleitung selbsttätig entlüften (Luft evakuieren). Bei der Inbetriebnahme muss die Pumpe erstbefüllt werden.

Was ist eine Gleitringdichtung?

Der Dichtbereich der Gleitringdichtung besteht aus zwei plangeschliffenen, verschleißarmen Flächen (z. B. Ringe aus Siliciumkarbid bzw. Kohle), die durch axiale Kräfte zusammengedrückt werden. Der Gleitring (dynamisch) rotiert mit der Welle, während der Gegenring (statisch) im Gehäuse stationär angeordnet ist. Zwischen den Gleitflächen bildet sich ein dünner Wasserfilm, der zur Schmierung und Kühlung dient. Trockenlauf führt zur sofortigen Zerstörung. Als Nebendichtungen kommen O-Ringe aus verschiedenen Elastomeren zum Einsatz.

Was versteht man unter dem Begriff Kavitation?

Der Druckabfall in einer strömenden Flüssigkeit, z. B. durch Rohrreibungswiderstände, Änderung der Absolutgeschwindigkeit und der geodätischen Höhe, führt im Inneren der Flüssigkeit zur Bildung von örtlichen Dampfblasen, wenn der statische Druck auf den Dampfdruck der Flüssigkeit absinkt. Die Dampfblasen werden von der Strömung mitgerissen und zerfallen schlagartig, wenn auf dem Strömungsweg der statische Druck durch Druckerhöhung in der Pumpe wieder über den Dampfdruck ansteigt. Dieser Vorgang wird Kavitation genannt. Der Zusammenfall der Dampfblasen erfolgt mit der Bildung von Mikrostrahlen, die beim Auftreffen auf Wandoberflächen zu löchrigen Materialzerstörungen führen. Zur Vermeidung von Kavitation ist daher auf eine korrekte Druckhaltung zu achten. Unterschreitet der in der Anlage zur Verfügung stehende Zulaufdruck, auch statischer Druck genannt, die für die Pumpe erforderliche Zulaufhöhe, ist durch geeignete Maßnahmen zumindest ein Gleichgewicht herzustellen. Hierzu bietet sich an:

  • Erhöhung des statischen Druckes (Pumpe tiefer installieren)
  • Senkung der Mediumtemperatur (Reduzieren des Dampfdruckes pD)
  • Verringerung der Reibungs- und Strömungsverluste in der Saugleitung/Zulaufleitung
  • Pumpe mit geringerer Haltedruckhöhe (NPSH) wählen (in der Regel: größere Pumpe)

Soll die Pumpe beim manuellen Umschalten des 6-Wege-Rückspülventils ausgeschaltet sein?

Ja, das ist unbedingt erforderlich, um Druckstößen und Schäden in der Anlage zu vermeiden.

Welche Pumpe/Anlage brauche ich für welche Anwendung?

Dimensionierung der Wasseraufbereitungs-Anlage:

Gegenüber öffentlichen Schwimmbädern werden Schwimmbäder im privaten Bereich vergleichsweise gering und nicht kontinuierlich durch Badende belastet. Deswegen ist es zweckmäßig, die Bemessung des Mindestförderstroms

(Q = m3/h) der Wasseraufbereitungs-Anlage nach der Beckengröße (V = Inhalt in m3) und der Umwälzzeit (t = einmalige Umwälzung des Beckens in h) vorzunehmen.

Die Formel lautet: Q = V : t

Zur Sicherstellung eines für den Badegast hygienisch einwandfreien Beckenwassers müssen der Volumenstrom für die Badewasseraufbereitungsanlage und die Filterlaufzeit sorgfältig ermittelt werden. Der Volumenstrom wird in Abhängigkeit des Beckenvolumens, der täglichen Beckenumwälzungen und der Lage des Beckens berechnet. Das Beckenvolumen wird in der Regel in vier bis sechs Stunden einmal komplett umgewälzt.

Daraus resultiert die folgende Formel:

Q = V : TB _______ [m3/h]

Q = Filtervolumenstrom [m3/h]

V = Beckenvolumen [m3]

TB = Umwälzzeit Beckenvolumen [h],

         für Außenbad TB = 4 h

         für Innenbad TB = 6 h

Die tägliche Filterlaufzeit sollte mindestens 12 Stunden betragen. Je nach tatsächlicher Belastung des Beckens und weiterer äußerer Einflüsse, wie starke Sonneneinstrahlung, ist die tägliche Filterlaufzeit zu verlängern.

Geringe Belastung berücksichtigt:

  • Familien mit weniger als vier Personen
  • wenig zusätzliche Badebesucher
  • wenig Bäume, Pflanzen und Staubquellen in der Nähe des Beckens

Durchschnittliche Belastung berücksichtigt:

  • Familien mit bis zu fünf Personen
  • zusätzlich etwa täglich ein bis drei Badbesucher
  • Wirksamkeit von Umgebungs- und Vegetationseinflüssen mit jahreszeitlicher Schwankung

Größere Belastung berücksichtigt:

  • Familien mit mehr als sechs Personen
  • zusätzlich entsprechend mehr Badbesucher
  • zusätzlich erhöhte Umgebungseinflüsse

Verhältnismäßig große Becken werden üblicherweise nicht so stark belastet, sodass die Umwälzzeit etwas länger – bis etwa sieben Stunden – gewählt werden kann. Kleinere Beckeninhalte, die erwartungsgemäß höheren Belastungen unterliegen, sollten in drei oder vier Stunden umgewälzt werden.

Aus Gründen der ausreichend guten Beckendurchströmung, der wirkungsvollen Aufheizung und des Betriebes eines Bodenreinigungsgerätes sollte der Förderstrom nicht kleiner als 5 m³/h sein.

Wenn es die Dimensionierung der Aufbereitungsanlage, die jeweilige Badebelastung und Wasserbeschaffenheit zulassen, kann die Anlage mit Pausen betrieben werden. Wird eine Anlage durch vorübergehend hohe Auslastung oder ungünstige Umgebungseinflüsse stärker als erwartet belastet, ist die Anlage auf jeden Fall durchgehend zu betreiben. Im besonderen Maß müssen der pH-Wert, eine ausreichende Desinfektionsmittelzugabe und gegebenenfalls, je nach Filtersystem, auch die Anwendung von Flockungsmittel überwacht werden.

Schwimmbecken mit Überlaufrinnen sollten grundsätzlich mit größeren Pumpenleistungen

ausgestattet werden. Durch die höheren Volumenstrome kann ein gleichmäßiges Fliesen des Wassers über den Beckenrand – auch bei kleinen horizontalen Höhenunterschieden – erreicht werden.

Warum sollten die Anschlüsse mit Teflon eingedichtet werden?

Teflonbänder quellen bei Kontakt mit Wasser – im Gegensatz zu Hanf – nicht auf. Da Schwimmbadwasser-Umwälzpumpen aus Kunststoff gefertigt sind, dürfen keine Abdichtungsmaterialien eingesetzt werden, die zum Aufsprengen der Kunststoffteile und damit zu Beschädigungen führen können. In der Regel sind die Saug- und Druckanschlüsse durch Verstärkungsringe gesichert. Trotzdem kann es beim Einsatz von falschen Materialien zu Rissen kommen.

Wie funktioniert die Rückspülung der Sandfilter-Anlage?

Meist wird das Badewasser von Schwimmbädern über Sandfilter gereinigt. Diese müssen regelmäßig rückgespült werden, um das Sandbett aufzulockern und abgefilterte Verunreinigungen ins Abwasser abzuleiten. Filter-Rückspülarmaturen übernehmen die unterschiedlichen Betriebsfunktionen durch spezielle 6-Wege-Ventile, die Sie per Hand einstellen müssen. Viel einfacher und komfortabler übernimmt diese Aufgabe ein elektronisches BADU Rückspülventil aus der Baureihe BADU OmniTronic – das arbeitet nämlich vollautomatisch.

Was ist eine selbstansaugende Pumpe?

Eine selbstansaugende Pumpe ist in der Lage, Luft- und Gasanteile mitzufördern. Sie kann die Saugleitung selbsttätig entlüften (Luft evakuieren). Bei der Inbetriebnahme muss die Pumpe erstbefüllt werden.

Wie hoch kann eine Pumpe saugen?

Die theoretisch maximale Saughöhe beträgt 10,33 m – direkt abhängig vom Luftdruck (1.033 hPa = normal). Tech­nisch bedingt sind nur etwa 7 bis 8 m Saughöhe erreichbar. Davon müssen Sie noch die Widerstandsverluste in Pumpe, Anschlussleitungen und Armaturen abziehen. Mediumabhängige Faktoren (z. B. Dampfdruck, Dichte, Viskosität) verringern die maximale Saughöhe eventuell weiter.

Warum muss eine selbstansaugende Pumpe mit Wasser erstbefüllt werden?

Ohne Wasser im Pumpengehäuse kann die Pumpe aus physikalischen Gründen keine Luftanteile (z. B. Luft in der Saugleitung) verarbeiten. Damit eine selbstansaugende Pumpe jedoch Luft(-anteile), die sich bei der Inbetriebnahme der Anlage in der Saugleitung befindet, evakuieren kann, ist es nötig, die Pumpe mit Wasser bis zum Sauganschluss aufzufüllen. Andernfalls kann die Pumpe durch Trockenlauf Schaden nehmen. Bitte den Ansaugprozess nicht durch wiederholtes Ein- und Ausschalten unterbrechen. Der Prozess beginnt sonst von vorne. Die Ansaugdauer kann je nach Leitungslänge bis zu 15 min betragen.

Wie funktioniert eine Pumpe?

Die Auswahl der heute hergestellten Pumpen ist allgemein sehr groß. Für den Bereich Schwimmbad-Filterung und 

-Umwälzung beschränken wir uns auf Kreiselpumpen. Hierbei unterscheiden wir zwei wesentliche Merkmale: normalsaugende und selbstansaugende Pumpen.

Auch unterscheiden wir im Schwimmbadbereich zwischen Pumpen für den privaten Einsatzzweck und für den öffentlichen, kommunalen Bäderbereich. Diese unterschiedlichen Einsatzgebiete stellen gewisse Anforderungen an die verwendeten Umwälzpumpen, welche nachstehend erklärt werden.

Selbstansaugende Pumpen:

Für Privatbäder werden in der Regel selbstansaugende, horizontale, einstufige Kreiselpumpen mit radialem Druckanschluss verwendet.

Mit der Filterpumpe wird das belastete Wasser – Rohwasser – aus dem Schwimmbecken über Oberflächenreiniger, Bodenabläufe oder Überlaufbehälter angesaugt, durch eine nachgeschaltete Filteranlage gereinigt und als Reinwasser wieder in das Schwimmbecken zurückbefördert.

Das Pumpenaggregat verfügt in der Regel saugseitig über ein Haar- und Fasernfangsieb, welches die Pumpe vor groben Verunreinigungen schützt. Dieses ist regelmäßig zu reinigen. Die Häufigkeit der Reinigung richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad, der sich wiederum aus der Beckenwasserbelastung und den Umgebungseinflüssen ergibt. Bei Kunststoffpumpen mit durchsichtigem Filterdeckel ist der Reinigungszeitpunkt relativ schnell und einfach optisch festzustellen, da der Deckel über dem Filter nicht erst entfernt werden muss.

Was selbstansaugende Pumpen von normalsaugenden unterscheidet, ist die Tatsache, dass diese nach einmaliger Auffüllung mit Wasser über die Deckelöffnung die Saugleitung selbstständig evakuieren können. Das heißt, diese Pumpen können im Gegensatz zu den normalsaugenden Pumpen Luft mitfördern.

Diese Filterpumpen können ohne Bedenken oberhalb des Wasserspiegels eingesetzt werden. Jedoch ist es von Vorteil, wenn Filteranlagen unterhalb des Wasserniveaus installiert werden.

Den größten Vorteil einer selbstansaugenden Pumpe hat der Endverbraucher, wenn er über einen manuellen Bodenabsauger Schmutz von seinem Beckenboden saugen möchte und sich in der Saugleitung noch Luft befindet. Diese Luft kann die selbstansaugende Pumpe eigenständig evakuieren.

Normalsaugende Pumpen:

Normalsaugende Pumpen können, entgegen den selbstansaugenden, keine Luft mitfordern. Das bedeutet: Im Praxisbetrieb müssen diese Pumpen generell unter dem Wasserspiegel montiert werden. Es ist sicherzustellen, dass der normal saugenden Pumpe immer selbstständig Wasser zufließen kann. Ist dies nicht gewährleistet, kann es zum Abriss des Förderstroms führen und die Pumpe wird über kurz oder lang ihre Leistung einstellen.

Wie muss eine Saugleitung verlegt werden?

Die Luft in einer Saugleitung sammelt sich immer an der „höchsten“ Stelle.  Deshalb müssen Saugleitungen immer stetig steigend zur Pumpe verlegt werden, damit sich keine „Luftsäcke“ bilden können.

Hinweise zu Saugleitungen:

  • Saugleitungen müssen in Abhängigkeit der Leitungslänge und des max. Volumenstromes ausgelegt werden. Die Fließgeschwindigkeit sollte saugseitig 1,5 m/s nicht überschreiten.
  • Saugleitung möglichst kurzhalten. Bei langen Saugleitungen entstehen erhöhte Reibungswiderstände, welche die Saughöhe stark beeinträchtigen.
  • Die Verlegung der Saugleitung sollte stetig steigend zur Pumpe erfolgen.
  • Leckagen sind unbedingt zu vermeiden (Pumpenschäden, Betriebsstörungen)
  • Richtungsänderungen sollten nur mit Bögen durchgeführt werden (keine Winkel verwenden)
  • Übergänge auf der Saugseite sollten nach Möglichkeit „exzentrisch“ verlegt werden.
  • Am Ende der Saugleitung ist ggf. ein Fußventil (Saugsieb und Rückschlagventil) vorzusehen.

Was bedeuten die verschiedenen IP-Motorschutzklassen?

Die beiden Ziffern hinter der Abkürzung IP geben die Schutzklasse an, in der sich das Produkt befindet. Die Bedeutung der Ziffern sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Wenn eine der beiden Ziffern nicht angegeben werden muss, wird sie durch den Buchstaben X ersetzt (zum Beispiel „IPX1“).

Die Buchstaben IP stehen für Schutzart und die XX werden wie folgt ersetzt:

1. Stelle: Berührungsschutz / Fremdkörperschutz
2. Stelle: Wasserschutz

Kennziffer 1 für Berührungsschutz/Fremdkörperschutz:

IP0X: Weder Berührungsschutz, noch Fremdkörperschutz

IP1X: Handrückenschutz. Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser > 50 mm

IP2X: Fernhalten von Fingern. Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser > 12 mm

IP3X: Schutz vor dem Berühren mit Werkzeugen (Prüfling: 12 mm Durchmesser, 100 mm lang). Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser > 2,5 mm

IP4X: Fernhalten von Werkzeugen u. ä. Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser > 1 mm

IP5X: Vollständiger Berührungsschutz. Schutz gegen schädliche Staubablagerungen im Innern

IP6X: Vollständiger Berührungsschutz. Schutz gegen Eindringen von Staub (staubdicht)

Kennziffer 2 für Wasserschutz:

IPX0: Nicht vor eindringendem Wasser geschützt

IPX1: Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser

IPX2: Geschützt gegen schräg fallendes Tropfwasser (15° gegenüber der Senkrechten)

IPX3: Geschützt gegen Sprühwasser (bis 60° gegenüber der Senkrechten)

IPX4: Geschützt gegen Sprühwasser

IPX5: Geschützt gegen Strahlwasser (aus allen Richtungen)

IPX6: Geschützt vor eindringendem Wasser bei vorübergehender Überflutung

IPX7: Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen

IPX8: Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen für unbestimmte Zeit

IPX9 K: Geschützt vor eindringendem Wasser aus jeder Richtung auch bei stark erhöhtem Druck gegen das Gehäuse. (Hochdruck-/Dampfstrahlreiniger, 80-100 bar)

Wodurch können Gehäuseteile reißen?

Meist ist Frost die Ursache für gerissene Gehäuseteile. Es kann aber auch zu Schäden kommen, wenn verspannte Rohrleitungen bestehen oder die Saug- und Druckleitungen unsachgemäß installiert wurden (z. B. unzulässige Hanfeindichtung statt regulärem Einsatz von Teflonband). Möglich ist auch ein zu hoher Gehäuseinnendruck (z. B. durch unzulässigen Anschluss einer Nachspeise-Druckwasserleitung).

Was kann ich mir unter einer Qualitätsgarantie vorstellen?

Die Qualitätsgarantie, welche Sie über den stationären Schwimmbadfachhandel erhalten, gilt für die Baureihen BADU Prime und BADU Bronze. Von dieser 5-Jahres-Qualitätsgarantie sind Verschleißteile und unsachgemäßer Betrieb ausgeschlossen. Weitere Einzelheiten hierzu nennt Ihnen gerne Ihr Schwimmbadfachmann vor Ort.

Wie hoch kann eine Pumpe saugen?

In der Regel können Umwälzpumpen Wasser mit einem Höhenunterschied von bis zu 3 m ansaugen. Es ist dabei auf Dichtigkeit der Saugleitung zu achten. Abhängig davon sind jedoch auch die Länge und die Dimensionierung der Saugleitung sowie die Bauart der Pumpe (normal- oder selbstansaugend).

Wo kann ich BADU Produkte kaufen?

BADU Produkte gibt es nur über den Fachhandel zu kaufen. Eine Firma in Ihrer Nähe finden Sie zum Beispiel hier.

Sind BADU Produkte zertifiziert?

SPECK Pumpen überprüft regelmäßig alle seine Produkte und lässt sie zusätzlich von unabhängigen Stellen testen. Verschiedene aktuelle Prüf- und Zertifizierungszeichen bestätigen die hohe Sicherheit und Qualität. Modernste Technik, Normen und geprüfte Sicherheit sind bei BADU also Standard. Die Zeichen CE, GS, etc. finden Sie auf BADU Produkten. Nähere Auskünfte über diese Siegel geben wir Ihnen gerne.

Was sind Verschleißteile?

Verschleißteile sind alle dichtenden und rotierenden Elemente einer Pumpe. Also die Gleitringdichtung, O-Ringe, Flachdichtungen, das Laufrad und die Kugellager. Auch bei BADU sind Verschleißteile leider von der Gewährleistung ausgenommen, weil im Gebrauch ein Verschleiß von Mechanik physikalisch nicht vermeidbar ist – so wie Sie an Ihrem Auto die Reifen ersetzen, wenn sie abgefahren sind.

Wie stelle ich den richtigen Pumpen- und Gerätetyp fest?

Jedes BADU Produkt hat eine individuelle Typenbezeichnung. Sie finden sie in der Regel auf dem Typenschild am Pumpengehäuse. Hier können Sie alle wichtigen Informationen ablesen.

Welche Gewährleistung gibt es?

Allgemein bekannt ist die EU-einheitliche zweijährige Gewährleistungsfrist.

SPECK Pumpen gewährleistet, dass das Produkt bei bestimmungsgemäßem Einsatz und Einbau mindestens zwei Jahre funktioniert. Voraussetzung dafür ist, dass die Vorgaben und Anweisungen in der/den Montage-, Betriebs- und Wartungsanleitung/-en, Pumpendatenblatt sowie die Hinweise für Verschleißteile berücksichtigt bzw. angewandt werden.

Über die gesetzliche Frist hinaus gewährt SPECK Pumpen für die unterschiedlichen Typen der BADU Premium Pumpen-Baureihen BADU Delta, BADU Profi, BADU Prime, BADU Bronze eine 5-Jahres-Qualitätsgarantie. Diese freiwillige Garantieverlängerung erstreckt sich als Qualitätsversprechen auf Pumpen, die bei Endkunden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz von Fachbetrieben verbaut wurden. Für Pumpen, die nicht über den Fachhandel bezogen wurden, kann keine 5-Jahres-Qualitätsgarantie angeboten werden!

Wesentlich für die Inanspruchnahme ist eine Registrierung bis spätestens 3 Monate nach der Installation und die Richtigkeit der dabei gemachten Angaben. Die ausführlichen Garantiebedingungen finden Sie hier.

Bei Fragen zur Gewährleistung, im Falle einer Reklamation und/oder eines Schadens, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Natürlich helfen wir Ihnen auch, ein eventuelles Problem fachkundig zu lösen. Bitte nennen Sie uns dafür die Seriennummer oder den exakten Typ sowie auch Informationen über den Einsatz und Einbau. Unser Vertriebs- und Serviceteam hilft Ihnen gerne weiter!

Was ist ein 2-Phasen-Lauf?

Ein Drehstrommotor verfügt über drei Wicklungen. Fällt eine der Wicklungen aus, weil z. B. eine Phase der Zuleitung ausgefallen ist, läuft der Motor mit überhöhter Stromaufnahme weiter. Der Zustand wird 2-Phasen-Lauf genannt, bei welchem der Motor schließlich überhitzt und durchbrennen kann.

Zur Überwachung ist ein auf den Nennstrom eingestellter Motorschutzschalter zu verwenden. Bei mehrmaligem Auslösen – der Schutzschalter unterbricht die Stromzufuhr zum Motor – ist ein Fachmann zurate zu ziehen. Bei wiederholtem Auslösen darf der Motorschutzschalter niemals kurz hintereinander betätigt werden, da hierbei die Wicklungen beschädigt werden.

Warum/wodurch wird ein Motor überlastet?
  • Durch Über- oder Unterspannung oder durch einen Wicklungsschaden. Zur Überwachung ist ein auf den Nennstrom des Motors eingestellter Motorschutzschalter erforderlich.
  • Durch Schwergängigkeit der Pumpe, wie z. B. durch Sand im Schleifring, bei einem Fremdkörper im Laufrad oder bei schwergängigen Motorlagern.
  • Durch falschen elektrischen Anschluss im Motorklemmbrett – z. B. falsche Zuordnung von Y/Δ zur Netzspannung.

Wie wechselt man eine Gleitringdichtung?

Der Austausch der Gleitringdichtung ist von einem Fachmann vorzunehmen! Die Pumpe ist dazu auszuschalten und vollständig vom Stromnetz zu trennen. Die Gleitringdichtung kann immer nur komplett ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck muss nicht die ganze Pumpe ausgebaut werden. Es ist lediglich die Motoreinheit durch Lösen der acht Schneidschrauben aus dem Gehäuse auszubauen. Dabei ist typenspezifisch wie folgt vorzugehen:

Am Beispiel der BADU Magna:

Das Laufrad ist auf der Motorwelle aufgeschraubt (Rechtsgewinde!). Mit einem Schraubendreher in den Schlitz der Motorwelle (lüfterseitig) fassen, festhalten und das Laufrad abschrauben. Der Gehäusedeckel braucht nicht vom Motor abgeschraubt zu werden.

Der Gegenring wird mit einem großen Schraubendreher (z. B. Größe 10) ausgehebelt, indem der gegen dessen Außenwand gedrückt wird. Die Manschette des kompletten Gegenringes nun leicht mit Seifenwasser befeuchten und die neue Gleitringdichtung mit beiden Daumen gleichmäßig aufpressen. Vor dem Wiedereinbau des Laufrades sind die Gleitflächen des Gegenrings und der Gleitringdichtung mit Spiritus und einem Papiertaschentuch zu säubern. Wurde der Gehäusedeckel dennoch vom Motor abgebaut, ist bei der Montage darauf zu achten, dass die Kunststoffschrauben nicht zu fest angezogen werden. Anziehmoment 1 Nm = „handfest“.

Am Beispiel der BADU Delta:

Die Laufradkappe mit Runddichtung herausdrehen. Das Laufrad mit einer Schraube M 6 x 50 (BADU Delta 9 bis BADU Delta 17) bzw. einer M 10 x 50 (BADU Delta 22 bis BADU Delta 28) von der Motorwelle abdrucken. Dazu das Laufrad mit der Hand festhalten und die Schraube eindrehen. Laufradnabe und Manschette des kompletten Gegenringes leicht mit Seifenwasser befeuchten und mit beiden Daumen die Gleitringdichtung auf die Laufradnabe aufpressen bzw. den Gegenring in das Dichtungsgehäuse einpressen. Vor dem Wiedereinbau des Laufrades sind die Gleitflächen des Gegenringes und der Gleitringdichtung mit Spiritus und einem Papiertaschentuch zu säubern.

Zunächst ist die Laufradkappe mit Runddichtring in die Laufradnabe einzuschrauben. Danach ist das Laufrad bis zum Anschlag – mit möglichst gleichmäßiger Aufpresskraft – auf die Laufradkappe aufzupressen. Hierbei ist zur Aufnahme der Gegenkraft das Ende der Motorwelle (Zentrum der Lüfterhaube) aufzusetzen bzw. zu unterstützen. Die Aufpresskraft belastet sonst das Kugellager!


Bei beiden Beispielen gilt:
Die acht Schneidschrauben vor dem Wiedereinschrauben zunächst nach links drehen, bis der geschnittene Gewindegang durch Einrasten wieder erreicht ist, dann erst festschrauben. Bitte achten Sie darauf, dass die Schrauben nicht zu fest angezogen werden. Anziehmoment 7 Nm. Keine Gewalt anwenden!

Wie überprüft man die Pumpe auf Dichtheit?

Es empfiehlt sich in regelmäßigen Abständen eine einfache Sichtprüfung vor Ort vorzunehmen, um eine Leckage (Wasseraustritt) festzustellen und Folgeschäden zu vermeiden. Durch Feuchtigkeitsaustritt können der Antriebsmotor, die Elektrik oder der Einbauraum Schaden nehmen.

Warum kann eine Gleitringdichtung kaputtgehen?

Die Gleitringdichtung besteht aus verschiedenen Verschleißteilen. Sie dichtet die Pumpe zwischen Pumpengehäuse und Welle ab und vermeidet somit Wasseraustritt in Richtung Motor. Es ist normal, wenn von Zeit zu Zeit einige Tropfen Wasser austreten, vor allem während der Einlaufzeit. Sollte der Wasseraustritt andauern, ist die Gleitringdichtung defekt. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Trockenlauf der Pumpe, Schmutz oder auch Verschleiß nach entsprechender Betriebszeit und Alter der Gleitringdichtung.

Wie überwintere ich meine Schwimmbad-Absorber-Anlage?

Schwimmbad-Absorber müssen Sie am Ende der Badesaison komplett entleeren, damit Sie Frostschäden vermeiden. Bei Absorbern auf Flachdächern oder Dächern mit einer Neigung bis 30° öffnen Sie dazu die Absorberverbinder und heben Sie die Platten einzeln an, bis das Wasser komplett aus den Absorbern gelaufen ist.

Wie überwintere ich meine Pumpe?

Ganz einfach: Pumpe über den Entleerungsstopfen entleeren, trocken und frostsicher einlagern. Mit einem Tuch vor Staub schützen.

Welchen Wartungsaufwand haben BADU Pumpen?

BADU Pumpen sind generell wartungsfrei. Um einen gleichbleibenden Förderstrom und eine gute Filtration des Schwimmbadwassers zu gewährleisten, brauchen Sie nur das Saugsieb der Pumpe in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Eine schnelle Sichtkontrolle von Zeit zu Zeit – das ist alles.

Wie überwintere ich meine Gegenstromanlage?

Einbau-Gegenstromanlagen in Außenbecken sind in den Wintermonaten leicht gegen Frostschäden zu schützen: Senken Sie den Wasserspiegel Ihres Schwimmbeckens bis auf die Unterkante des Sauganschlusses ab. Bauen Sie die Pumpe aus und lagern Sie sie in einem trockenen Raum. Lassen Sie die Kugelhähne halb geöffnet, sodass sich die Zwischenräume entleeren können.

Warum reist der Balg der Gleitringdichtung?

Einer der Bestandteile einer Gleitringdichtung ist der Gummibalg. Sollte dieser (ab-)reisen, fand vermutlich eine Verklebung der Dichtflächen statt. Dies ist möglich, wenn die Pumpe längere Zeit nicht mehr in Betrieb war. Es empfiehlt sich daher, die Pumpenwelle nach einer längeren Standzeit zunächst von Hand durchzudrehen und somit deren Leichtgängigkeit zu überprüfen. Siehe dazu in der Betriebsanleitung Punkt „Erstinbetriebnahme“.

Im Schadensfalle muss die komplette Gleitringdichtung ausgetauscht und die Anlage/Pumpe auf eine mögliche Fehlerursache hin überprüft werden. Wie vorangehend beschrieben.

Warum muss eine selbstansaugende Pumpe mit Wasser erstbefüllt werden?

Eine selbstansaugende Pumpe braucht eine ausreichende Menge Wasser im Pumpengehäuse. Nur dann kann sie Luftanteile in der Saugleitung transportieren. Also müssen Sie Ihre selbstansaugende BADU Pumpe bis zum Saug-anschluss mit Wasser auffüllen. Tun Sie das nicht, kann die Pumpe durch Trockenlauf Schaden nehmen. Außerdem sollten Sie die Ansaugphase nicht durch wiederholtes Ein- und Ausschalten unterbrechen, da sonst der Prozess von vorne beginnt.

Wie nehme ich meine Pumpe wieder in Betrieb, wenn sie länger nicht genutzt wurde?

Nach längerem Stillstand (z. B. nach dem Winter) prüfen Sie Ihre BADU Pumpe vor dem Einschalten auf Leichtgängigkeit. Drehen Sie dazu die Motorwelle mit einem Schraubendreher am Lüfter des Motors leicht durch. Sollte sich der Motor über die Monate festgesetzt haben, lösen Sie so die Blockade. Nur wenn Ihre Pumpe danach immer noch schwergängig bleibt oder ungewöhnliche Geräusche entwickelt, lassen Sie die Pumpe von einem geschulten Fachmann überprüfen.

Wie weit vom Pool entfernt, darf eine Pumpe aufgestellt werden?

Hier gibt es keine grundsätzlichen Maßangaben. Es gilt jedoch: Je weiter die Pumpe vom Schwimmbecken entfernt aufgestellt ist, desto größer müssen die Saug- und Druckleitungen dimensioniert werden, um den entstehenden Reibungsverlust zu kompensieren.

Bei einem Aufstellungsort der Pumpe über dem Wasserniveau ist die Saugleitung unter dem Wasserspiegel zu verlegen und erst kurz vor der Pumpe nach oben zu führen. Es empfiehlt sich, dort wo die Pumpe über dem Wasserspiegel installiert wird, in die Saugleitung ein Fußventil einzubauen. Die Saugleitung kann sich somit beim Stillstand der Pumpe nicht entleeren.

Bei der Planung sollte jedoch berücksichtigt werden, die Saug- und Druckleitung so kurz wie möglich auszuführen. So können Fehlerquellen in der Anlage vermieden werden. Es verringert sich die Ansaugzeit, die vom Luftvolumen in der Saugleitung abhängig ist. Bei sehr langen Saugleitungen kann die Ansaugzeit bis zu 12 Minuten betragen. Wichtig: Je kürzer die Rohrleitungen, desto günstiger ist das Ansaugverhalten und umso reibungsloser ist anschließend ein Betrieb gewährleistet.

Wie lang sollte die Filterzeit und die Filtergeschwindigkeit sein, um eine optimale Wasserqualität zu haben?
  • Um eine optimale Wasserqualität zu erreichen, sollte die Filterzeit mindestens 12 h pro Tag, idealerweise 24 h betragen. Der Beckeninhalt sollte am Tag zweimal umgewälzt werden, um eine optimale Reinigungswirkung zu erzielen. 
  • Die Filtergeschwindigkeit bezieht sich darauf, wie schnell das Wasser durch den Filter fließt. 
  • Die Filtergeschwindigkeit sollte je nach Filtermaterial zwischen 15-30 m/h betragen, diese ist abhängig von der Filterfläche (Filterdurchmesser) und dem Volumenstrom. Die ideale Filtergeschwindigkeit liegt bei ca. 30 m/h.
  • Die Belastungsstoffe aus dem Schwimmbecken werden besser entfernt und gefiltert, wenn die Filtergeschwindigkeit gering und die Filteranlage leistungsfähig ist. 
  • Bitte entnehmen Sie in regelmäßigen Zyklen (mindestens einmal pro Woche bzw. es ist empfehlenswert, dies alle drei Tage zu tun) Wasserproben, um die Wasserqualität zu kontrollieren. Hierzu gibt es unterschiedliche Produkte (z. B. Pooltester, Testkits) von unterschiedlichen Herstellern für die Wasseranalyse.

Was ist die BADU Green App und wofür setze ich sie ein?

Mit der kostenfreien BADU Green App von SPECK Pumpen geben wir Ihnen ein Amortisierungstool an die Hand, mit dem der Energieeffizienzvergleich von herkömmlichen zu drehzahlgeregelten Poolpumpen leicht wird. Dabei werden die konkreten Bedingungen am Einsatzort berücksichtigt. Außerdem ermöglicht die App, den Energiebedarf für die eigene Anwendung kinderleicht zu ermitteln. So ist man immer up-to-date und hat die Energiekosten im Blick.

Hier die Vorteile der App im Überblick:

Poolpumpen vergleichen

Mit der BADU Green App geben wir Ihnen ein leistungsstarkes Werkzeug an die Hand, mit dem Sie die Energieeffizienz von herkömmlichen und drehzahlgeregelten Poolpumpen vergleichen können. Dabei haben Sie Zugriff auf das vollständige BADU Green Pumpensortiment. So finden Sie kinderleicht die passende Pumpentype für Ihre Anforderungen.

Amortisationszeit ermitteln

Energiesparen möchte jeder – vor allem in Zeiten steigender Energiekosten. Antworten auf Fragen wie „Rechnet sich die dafür notwendige Investition dann auch?“ oder „Wie viel Geld spare ich beim Tausch einer ungeregelten Pumpe vs. einer drehzahlgeregelten Schwimmbadpumpe tatsächlich?“ gibt Ihnen die BADU Green App.

Energiebedarf berechnen

Auch der Energiebedarf für eine bereits verbaute Pumpe ist mit der BADU Green App kinderleicht zu ermitteln. Dabei werden die konkreten Bedingungen an ihrem Einsatzort berücksichtigt. So ist man immer up-to-date und hat die Energiekosten im Blick.

Mit der BADU Green App ist in wenigen Schritten ersichtlich, wann sich die Investition amortisiert.

Link zu App für den Tablet-Computer:
https://badugreen.speck-pumps.com/

Kann man die Drehzahlen der Pumpe individuell an die Bedingungen des eigenen Pools anpassen?

Ja, bei Schwimmbadpumpen aus der Baureihe BADU Green ist es möglich, die Drehzahl an die Gegebenheiten des eigenen Pools individuell anzupassen. Dies kann mit drehzahlgeregelten Pumpen umgesetzt werden und bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Energieeffizienz
    Durch die Anpassung der Drehzahl kann die Pumpe auf eine niedrige Geschwindigkeit eingestellt werden, wenn weniger Umwälzung des Wassers benötigt wird. Das spart Energie im Vergleich zu konstant laufendenden – nicht drehzahlgeregelten – Pumpen.
  • Anpassungsfähigkeit

Je nach Bedarf des Pools, wie beispielsweise beim Reinigen, Filtern oder der Verwendung von Wasserattraktionen (z. B. Schwalldusche, Wasserfall, Sprudelquellen), kann die Drehzahl der Pumpe angepasst werden, um diese Bedürfnisse zu erfüllen.

  • Längere Lebensdauer

Durch die Anpassung der Drehzahl kann die Lebensdauer der Pumpe verlängert werden, da diese nicht permanent mit maximaler Geschwindigkeit, sprich „Vollgas“, betrieben wird.

  •  Beispieleinsätze für individuelle Bedingungen einer drehzahlgeregelten Pumpe am eigenen Pool

24-stündige Umwälzung des Schwimmbadwassers: Die Pumpe kann nachts bei niedriger Drehzahl – Stufe 1 – betrieben werden. Dadurch bleibt das Poolwasser ständig in Bewegung und der Poolfilter verkeimt nicht.
Filterbetrieb: Bei der Filterrückspülung bedarf es einer höheren Geschwindigkeit im Filter. Die Pumpe kann auch im Filterbetrieb langsamer laufen, was dazu führt, dass das Filtermaterial effektiver arbeiten kann. Dadurch werden Verunreinigungen im Schwimmbadwasser wesentlich besser herausgefiltert. Das bedeutet, dass im Pool weniger Aufbereitungsmittel, insbesondere Desinfektionsmittel, benötigt werden. All dies ist für drehzahlgeregelte Pumpen kein Problem, da verschiedene Betriebsarten individuell an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden können.

Gibt es auch drehzahlgeregelte Pumpen, um einen Salzwasser-Pool zu betreiben?
  • Unsere drehzahlgeregelten Pumpen sind bis 0,5 % Salzwasser geeignet.
  • Bei höheren Salzwasser-Konzentrationen empfiehlt sich der Einsatz einer magnetgekoppelten Pumpe (MK) wie zum Beispiel der energiesparenden und selbstansaugenden Umwälzpumpe BADU Delta-MK Eco VS aus der BADU Green Produktreihe. Diese Pumpentype kann bis zu einer Gesamtsalzkonzentration von 10 % eingesetzt werden. 

Bei höheren Salzkonzentrationen bitten wir Sie, Rücksprache mit uns zu halten.

  • Für größere Becken, die ein mehr an Pumpenleistung erfordern, empfehlen wir die BADU Profi-MK Eco VS aus der BADU Green Produktreihe.

Welche Vorteile hat eine drehzahlgeregelte Pumpe?
  • Drehzahlgeregelte Pumpen arbeiten in jedem Betriebszustand mit optimaler Drehzahl, statt permanent mit maximaler Leistung. Je niedriger die Drehzahl im jeweiligen Betriebszustand – Nachtbetrieb, Filterbetrieb, Rückspülung oder Solarbetrieb – desto niedriger der Energieverbrauch und Ihre Stromrechnung. Und Sie erhalten maximale Effizienz und Laufruhe durch eine individuelle Leistungsanpassung.
  • Drehzahlgeregelte Umwälzpumpen der Baureihe BADU Green von SPECK Pumpen sind frequenzgesteuerte Pumpen, die mit einem hocheffizienten Motor – der Frequenzumformer ist hier gleich integriert – über drei Leistungsstufen angefahren werden. Zusätzlich kann jede der drei Leistungsstufen noch individuell von der Drehzahl angepasst werden, um so die Pumpe im optimalen Betriebspunkt, bedarfsgerecht laufen zu lassen. Das bedeutet: Es kann voreingestellt werden, in welcher der drei Leistungsstufen sich die Pumpe wie schnell drehen soll. Der Vorteil: Findet eine 24-stündige Poolwasser-Umwälzung statt, kann die Pumpe nachts bei niedriger Drehzahl – Stufe 1 – betrieben werden. Dadurch bleibt das Poolwasser ständig in Bewegung und der Poolfilter verkeimt dadurch nicht.

Da an der Pumpe verschiedene Betriebsarten eingestellt werden können, empfiehlt es sich, die Drehzahl für den Tagesbetrieb auf Stufe 3 zu wählen, auch, wenn beispielsweise Sonnenkollektoren auf dem Dach installiert sind. Oder für die Filterrückspülung, die eine höhere Geschwindigkeit im Filter erfordert.

  • Ein weiterer Vorteil einer drehzahlgeregelten gegenüber einer herkömmlichen Pumpe mit Asynchronmotor ist, dass die Pumpe im Filterbetrieb langsamer laufen kann, was zur Folge hat, dass das Filtermaterial wesentlich besser arbeiten kann und somit eingebrachte Schmutzpartikel deutlich besser aus dem Schwimmbadwasser herausgefiltert werden. Das bedeutet wiederum, dass weniger Aufbereitungsmittel, sprich Desinfektionsmittel, im Pool benötigt werden. Und durch den Langsamlauf der Pumpe ist sie auch wesentlich leiser als eine herkömmliche Pumpe, die immer mit „Vollgas“ läuft.
  • Die Energieeinsparung ist ein wesentlicher Faktor einer drehzahlgeregelten Pumpe, da nicht immer die volle Leistung der Pumpe abgerufen werden muss. Grund für die Energieeinsparung ist nach wie vor eine langsam laufende leise Pumpe, die mittels dieser Faktoren weniger Energie verbraucht und somit einen geringeren CO2 Abdruck hinterlässt.

Anhand von drei Werten – bei gleichem Betriebspunkt – vergleichen wir eine Pumpe mit Asynchronmotor mit einer drehzahlgeregelten Pumpe, um die Energieeinsparung zu verdeutlichen:

Frequenzgesteuerte Pumpe Gewöhnliche Pumpe mit Asynchronmotor

Umwälzleistung 11.000 ltr. Umwälzleistung 11.000 ltr. 

Stromstärke 2,20 Ampere Stromstärke 2,92 Ampere

Leistung 506 Watt Leistung 671,6 Watt 

Wir haben zusammen mit Pool Power Shop eine akustische Hörprobe für Sie gedreht. Sehen Sie sich dazu dieses Video www.youtube.com/watch?v=I0egbzU-Jb0 an und überzeugen sich selbst von den unterschiedlichen Geräuschpegeln. Spätestens dann wollen Sie auf eine drehzahlgeregelte BADU Green Umwälzpumpe von SPECK nicht verzichten! 



Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=I0egbzU-Jb0 – „Frequenzgesteuerte Poolpumpen. Darum lohnt sich die Investition“

Was ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen und einer drehzahlgeregelten Poolpumpe?

Der wesentliche Unterschied liegt darin, wie sich die Pumpenleistung an den Bedarf Ihrer Poolanlage anpassen lässt. Herkömmliche Poolpumpen werden meist von einem robusten, wartungsarmen Asynchronmotor angetrieben und arbeiten ohne zusätzliche Regeltechnik mit einer festen Drehzahl. Diese bleibt im Betrieb weitgehend gleich – auch dann, wenn weniger Förderleistung ausreichen würde.

 

Bei einer drehzahlgeregelten Poolpumpe lässt sich die Drehzahl elektronisch einstellen. So können Sie die Förderleistung auf unterschiedliche Aufgaben abstimmen: Für den regulären Filterbetrieb genügt häufig eine niedrigere Drehzahl, während beispielsweise beim Rückspülen des Filters eine höhere Leistung benötigt wird. Drehzahlgeregelte Poolpumpen von BADU verbinden dafür einen hocheffizienten Permanentmagnetmotor mit einer integrierten Drehzahlregelung.

 

Ein bedarfsgerechter Betrieb bietet vor allem zwei Vorteile: weniger Stromverbrauch und einen leiseren Betrieb bei reduzierter Drehzahl. Bereits eine moderate Absenkung der Drehzahl kann den Energiebedarf deutlich verringern und damit die laufenden Betriebskosten senken. Wie groß die tatsächliche Einsparung ausfällt, hängt von der Poolanlage, den gewählten Einstellungen und den Laufzeiten ab. Entscheidend ist, dass die erforderliche Wasserumwälzung und die benötigten Durchflussmengen für Filter, Heizung und weitere Komponenten gewährleistet bleiben.

 

Auch geeignete herkömmliche Pumpen mit Drehstrommotor können über einen externen Frequenzumrichter drehzahlgeregelt betrieben werden. Ob eine solche Nachrüstung möglich ist, hängt vom jeweiligen Motor und der Anlage ab.

Wie wirkt sich die Anpassung der Drehzahl zur Steigerung der Energieeffizienz auf die Leistung der Pumpe aus?

Sofern es die Beckenhydraulik zulässt, kann die Pumpe bei einem 24-Stunden-Betrieb tagsüber (Tagesbetrieb) mit reduzierter Drehzahl und nachts (Nachtabsenkung) mit noch geringerer Drehzahl betrieben werden, was zu erheblichen Einsparungen (Stromverbrauch) führt. Daraus ergibt sich ein besseres Filtrationsergebnis als bei einem 12-Stunden-Betrieb.

Und durch den ausbalancierten Betrieb wird als Nebeneffekt die Lebensdauer der Pumpe verlängert und damit die Nachhaltigkeit erhöht, da eine Neuanschaffung erst viel später notwendig wird.

Wann amortisiert sich der Wechsel auf eine drehzahlgeregelte Pumpe?

Nach 2 bis 4 Jahren amortisiert sich der Wechsel von einer herkömmlichen Pumpe mit Asynchronmotor auf eine drehzahlgeregelte Pumpe; in Abhängigkeit von Pumpenleistung und Betriebszeit.

Eine noch konkretere zeitliche Aussage, ab wann sich die Neuanschaffung einer drehzahlgeregelten Pumpe lohnt, kann man pauschal nicht treffen, da dies von den individuellen Gegebenheiten abhängt.

Die kostenfreie BADU Green App von SPECK bietet Ihnen jedoch ein Tool, mit dem Sie genau dieser Frage fundiert auf den Grund gehen und die Amortisationszeit berechnen können. Über die BADU Green App können Sie einfach erkennen, wann sich eine Investition in eine neue frequenzgesteuerte Pumpe rentiert und wie viel Energie im Vergleich zu Ihrer aktuell installierten Pumpe eingespart werden kann.

Über die vier Regler in der BADU Green App

  • Strompreis in Cent pro kW/h – individuell auf Ihre aktuellen Stromkosten einstellbar, die Ihr Anbieter aufruft
  • Pumpenleistung P2 in kW – kW-Angabe, Ihrer bisherigen Pumpe
  • Laufzeit in Stunden pro Tag – 12 Stunden pro Tag sollte jeder Pool umgewälzt werden
  • Laufzeit in Monaten pro Jahr – Betriebszeit Ihres Pools, z. B. 5 Monate Badesaison 

können Sie die Parameter Ihrer derzeitigen Umwälzpumpe einstellen.

Über den Button „Pumpen berechnen“ zeigt Ihnen die App eine geeignete Auswahl an drehzahlgeregelten Umwälzpumpen aus der BADU Green Produktbaureihe, die Ihre bisherige Pumpe durch eine energieeffiziente ersetzen kann. Haben Sie Ihre Pumpenauswahl getroffen, so sehen Sie auf der Seite die Stromeinsparung und weitere Informationen.

Laden Sie jetzt die kostenlose BADU Green App auf Ihren Tablet-Computer und berechnen Sie die Energieeffizienz Ihrer Poolpumpe! Danach steht einem Tausch in eine drehzahlgeregelte BADU Pumpe aus dem BADU Green Produktsortiment nichts mehr im Wege! Link zu App für den Tablet-Computer: www.speck-pumps.com/de/badu/aktuelles/app  

Wird nicht eine Pumpe der Anlage immer mehr beansprucht als die andere und hat somit einen höheren Verschleiß?

Durch unsere betriebsstundenabhängige Pumpenvertauschung umgehen wir dieses Problem und sorgen somit für eine gleichmäßige Abnutzung aller eingesetzten Pumpen.

Kann ich als Kunde, in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten, mitbestimmen, wie die Anlagenverrohrung sowie die Position des Schaltkastens auszusehen haben?

Da wir alle Anlagen selbst in unserem Anlagenbau fertigen, haben wir die Möglichkeit, optimal auf die örtlichen Gegebenheiten und Kundenspezifikationen einzugehen und diese umzusetzen!

Warum laufen die Pumpen nicht?

Die Stromversorgung ist unterbrochen und muss überprüft werden.

Ist es möglich, auch komplette Anlagen mit effizienteren Motoren auszustatten?

Auf Wunsch können unsere Anlage problemlos, wie bei Einzelpumpen, mit z. B. IE4-Motoren ausgestattet werden.

Wie kann die Vorpressung des Membrandruckbehälters überprüft werden?

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, die Vorpressung zu überprüfen. Mit Durchströmungsarmatur oder ohne Durchströmungsarmatur.
Wichtig ist bei beiden Varianten, dass der Vorpressdruck anhand der Tabelle überprüft und gegebenenfalls aufgefüllt wird.

Warum schaltet die Anlage zu oft?

Entweder ist der Membrandruckbehälter nicht richtig vorgespannt oder die Membrane defekt. Der Vorpressdruck kann mit Sauerstoff oder Druckluft aufgefüllt werden. Es darf keinesfalls Sauerstoff verwendet werden. Wenn die Membrane defekt ist, dann entweder die Membrane oder den Membrandruckbehälter austauschen.

Warum fördert die Anlage keine oder eine zu geringe Fördermenge?

Es können mehrere Ursachen dahinterstecken. Die Pumpe ist nicht richtig entlüftet. Als Abhilfe muss die Pumpe nochmals mit Wasser aufgefüllt werden, bis das Wasser blasenfrei aus der Pumpe austritt. Bei Saugbetrieb muss die Saugleitung restlos gefüllt sein. Außerdem muss die Saugleitung zur Pumpe hin steigend verlegt werden. Die Übergänge zu größeren Nennweiten müssen exzentrisch ausgeführt werden. Sollten das Sieb des Fußventils oder der Schmutzfänger verstopft oder zugesetzt sein, müssen diese gereinigt werden. Wenn der Motor die falsche Drehrichtung hat, müssen bei Drehstrom-Motoren zwei Phasen vertauscht werden. Wenn Leistungsabfall durch Verschleiß oder Trockenlauf (nach längerem Betrieb) vorliegt, dann muss der Absperrschieber in der Verbrauchsleitung geschlossen werden. Die Pumpe muss dann den angegebenen Enddruck bringen (Manometer). Wird der Enddruck wesentlich unterschritten, muss die Pumpe überprüft bzw. repariert werden.

Wie ist die Funktionsweise einer Multicell SFE?

Dies ist eine drehzahlgeregelte Anlage in Kompaktbauweise, anschlussfertig verrohrt und verdrahtet, mit zwei bis sechs Pumpen, wobei immer eine Pumpe als Reserve vorgesehen ist (mit Redundanz). Die Ein- und Ausschaltung erfolgt in der Regel druckabhängig über einen Drucksensor. Die Steuerung übernimmt die entsprechenden Nachlaufzeiten durch Absenken der Drehzahl der jeweiligen Pumpe. Ein täglicher Testlauf ist möglich. Im Lieferumfang ist ein Membrandruckbehälter. Die Pumpenvertauschung erfolgt nach Betriebsstunden der jeweiligen Grundlastpumpe. Die weitere(n) Pumpe(n) werden kaskadenförmig und drehzahlgeregelt zu- oder abgeschaltet (bei Druckabfall bzw. Druckanstieg). Bei dieser Baureihe ist ein Trockenlaufschutz immer im Lieferumfang enthalten. Dieser erfolgt mittels Druckschalter/Drucksensor (entweder in der Zulauf- oder Druckleitung) oder mittels Schwimmkippschalter. Die Funktion eines Trockenlaufschutz-Druckschalters in der Druckleitung kann mit dem internen Trockenlaufschutz der Steuerung abgedeckt werden.

Die Druckerhöhungsanlage kann unmittelbar an das Ortsnetz angeschlossen werden (Vordruckbetrieb) bzw. mittelbar an einen drucklosen Behälter (0 bar Zulauf) oder auch für Saugbetrieb eingesetzt werden (ebenfalls mittelbarere Anschluss). Bei Saugbetrieb müssen Fußventile in der passenden Größe je Pumpe vorhanden sein oder angeboten werden, Nenndruck der Fußventile korrespondieren mit Solldruck Multicell. Das heißt, je Pumpe muss eine separate Saugleitung zum Brunnen, Vorratsbecken etc. geführt werden. Bei Saugbetrieb gibt es keinen Rückflussverhinderer je Pumpe, d.h. der gesamte Systemdruck lastet nach dem Abschalten der DEA auf den Dichtkegeln der Fußventile!

Warum schaltet der Motor nicht mehr ab?

Es können verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Entweder ist der angegebene Mindestvordruck nicht korrekt. Um dieses Problem zu beheben, muss der Trockenlaufschutzdruckschalter und Druckschalter in der Druckleitung niedriger eingestellt werden. Es kann auch sein, dass das Zeitrelais für Mindestlaufzeit verstellt oder defekt ist. Das Zeitrelais prüfen, gegebenenfalls neu einstellen oder erneuern. Bei Betrieb mit drucklosem Vorbehälter kann der Zulaufschieber geschlossen oder der Schmutzfänger verstopft sein. Den Schieber öffnen, den Schmutzfänger reinigen und den Niveauschalter auf Funktion prüfen. Wenn das Fußventil defekt oder verschmutzt ist, muss dieses gereinigt oder erneuert werden. Der Motor schaltet ebenfalls nicht mehr ab, sollte die Saugleitung nicht steigend verlegt sein. Den eventuell vorhandenen Luftsack in der Saugleitung beseitigen und eventuell die Saugleitung ändern.

Können die Multicell-Anlagen auch im Saugbetrieb eingesetzt werden?

Die SPECK Anlagen sind standardmäßig für den Zulaufbetrieb ausgelegt. Diese können jedoch als Kundenspezifikation auch für Saugbetrieb ausgelegt werden. Hierzu muss lediglich je Pumpe eine separate Saugleitung und Fußventil vorgesehen werden. Dadurch garantieren wir beim Ausfall einer Pumpe weiterhin Versorgungssicherheit.

Wie funktioniert eine Gartenpumpe?

Gartenpumpen funktionieren nach dem Jet-Pumpen-Prinzip. Mit einem kleinen Laufrad wird über Düsen eine starke Strömung erzeugt. Diese Strömung bewegt das Fördermedium über eine hydraulische Weise. Das Fördermedium tritt unter hohem Druck aus dem Druckstutzen aus. Diese Pumpen sind nicht selbstansaugend und müssen deshalb vor der Nutzung mit Wasser befüllt werden. Eine Gartenpumpe steht nicht im Wasser. Sie besitzt einen elektronischen Durchflussschalter, der in der Pumpe startet.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann daran liegen, dass der Motorschutz ausgelöst hat. Es muss gewartet werden, bis die Motorwicklung abgekühlt hat. Danach den Motorschutz wieder einschalten. Motorschutzschalter prüfen, gegebenenfalls austauschen. Es kann vorkommen, dass keine Spannung anliegt. Hier muss die Stromversorgung geprüft werden. Wenn die Sicherung durchgebrannt ist, muss diese ausgewechselt werden und bei erneutem Durchbrennen der Sicherung muss der elektrische Anschluss von einer Fachkraft geprüft werden. Der Motor oder Kondensator kann einen Defekt aufweisen. Diese müssen dann ausgetauscht werden.

Warum dreht der Motor, wenn die Pumpe nicht fördert?

Überprüfen, ob das Absperrventil geschlossen ist und dieses gegebenenfalls öffnen. Wenn die Pumpe nicht mit Medium gefüllt ist, muss die Pumpe gefüllt werden. Es kann sein, dass die Anlage oder Leitung Leckage hat. Dazu muss die Rohrleitung geprüft und repariert werden.

Warum schaltet die Pumpe ständig aus?

Das kann daran liegen, dass der Motorschutz ausgelöst hat. Die Pumpe auf Verunreinigung prüfen und Pumpe/Pumpenteile gegebenenfalls reinigen. Außerdem kann es sein, dass das Fördermedium zu viskos ist. Sollte die Pumpe außerhalb der Kennlinie laufen, müssen die Arbeitspunkte der Pumpe korrigiert werden.

Warum hat die Pumpe einen zu geringen Förderstrom?

Die Saughöhe übersteigt die Sauggrenze der Pumpe. Um dies zu beheben, muss der Durchmesser der Saugleitung erhöht werden. Es können vorhandene Reibungsverluste zu groß sein. Dazu muss die Anzahl an Bögen/Winkeln reduziert werden. Die Pumpe fördert ebenfalls weniger, wenn die Pumpe oder die Leitung verunreinigt oder blockiert ist. Die Pumpe und die Leitungen müssen überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden. Wenn der Motor die falsche Drehrichtung hat, ist der Förderstrom ebenfalls zu gering. Die elektrischen Anschlüsse müssen anhand der Anleitung überprüft und gegebenenfalls getauscht werden.

Warum habe ich Leckage zwischen Pumpe und Motor?

Leckage entsteht durch eine verschlissene oder beschädigte Wellendichtung oder durch Trockenlauf der Pumpe. In beiden Fällen muss die Wellendichtung ausgetauscht werden.

Welche Fördermedien und Temperaturbereiche können abgedeckt werden?

Die Pumpen sind ausgelegt zur Förderung von Heizungswasser gemäß VDI 2035 sowie Wasser/Glykol-Gemischen im Verhältnis max. 1:1. Temperaturbereich von - 10 bis + 95 °C.

Für welche Einsatzgebiete werden die Pumpen der INOVA-Baureihe verwendet?

Die Pumpen der INOVA-Baureihe sind für die Versorgung der Fußbodenheizung oder Wandheizkörper ausgelegt.

Für welche Einsatzgebiete werden die Pumpen der INOVA-Baureihe verwendet?

Die Pumpen der INOVA-Baureihe sind für die Versorgung der Fußbodenheizung oder Wandheizkörper ausgelegt.

Muss die Pumpe zusätzlich entlüftet werden?

Nein! Die NH II Pumpen sind selbstentlüftend.

Wann ist der beste Zeitpunkt eine Pumpe der INOVA-Baureihe zu kaufen?

Immer! Vor allem, wenn man eine ungeregelte Pumpe durch eine Pumpe der INOVA-Baureihe ersetzt.

Warum wird mein Gebäude nicht warm?

Die Wärmeleistung der Heizflächen ist zu gering. Dazu den Sollwert erhöhen oder den Regelmodus auf konstanten Differenzdruck einstellen.

Warum läuft die Pumpe bei eingeschalteter Stromzufuhr nicht?

Das kann an einer elektrischen Sicherung liegen. Die Sicherungen prüfen, gegebenenfalls austauschen. Des Weiteren kann die Pumpe keine Spannung haben. Dazu muss die Spannungsunterbrechung behoben werden.

Wie funktioniert eine Heizungspumpe?

Eine Heizungspumpe ist in den Heizkreislauf eingebaut und läuft so lange, wie geheizt wird. Die Pumpe bekommt das heiße Wasser aus dem Kessel und gibt dieses an die Rohrleitung der Heizkörper weiter. Es gibt externe Heizungspumpen, die außerhalb eines Heizkessels in der Rohrleitung montiert ist. Pumpen, die in dem Gehäuse des Heizkessels angebracht sind, sind interne oder integrierte Heizungspumpen. Es wird außerdem zwischen ungeregelten und geregelten Pumpen und Hocheffizienzpumpen unterschieden. Ungeregelte Pumpen arbeiten immer mit derselben Leistung. Geregelte Pumpen passen die Leistung automatisch der Thermostateinstellung an den Heizkörpern an. Hocheffizienzpumpen passen ihre Leistung an den tatsächlichen Heizbedarf an und lassen sich stufenlos regeln.

Warum macht meine Pumpe Geräusche?

Durch Kavitation durch unzureichenden Vorlaufdruck können Geräusche in der Pumpe entstehen. Um dies zu verhindern, muss der Systemvordruck innerhalb des zulässigen Bereiches erhöht werden. Außerdem kann die Förderhöheneinstellung überprüft und niedriger eingestellt werden.

Wie wird die Pumpenhydraulik angetrieben?

Die NH II Pumpen werden mittels hocheffizienten, blockierstromfestem Synchronmotor mit integrierter, elektrischer Regelung zur stufenlosen Leistungsanpassung ausgestattet.

Wie hoch ist die maximal zulässige Temperatur des eingesetzten Mediums?

Die maximale Temperatur ist abhängig vom eingesetzten Medium und dessen Konzentration. Unter optimalen Voraussetzungen sind Temperaturen bis 90 °C möglich. Höhere Temperaturen sind in Abhängigkeit des eingesetzten Mediums mit dem Vertrieb abzustimmen.

Sind die Pumpen der VGX/MTX Baureihe selbstsaugend?

Nein, bei den Pumpen der VGX/MTX Baureihe handelt es sich um normalsaugende Pumpen, welche jedoch in Verbindung mit einem federbelastetem Fußventil auch im „Saugbetrieb“ eingesetzt werden.

Warum existiert Leckage zwischen Pumpe und Motor?

Es kann entweder sein, dass die Wellendichtung verschlissen oder beschädigt ist oder die Pumpe trocken läuft. In beiden Fällen muss die Wellendichtung ausgetauscht werden.

Warum vibriert die Pumpe und/oder verursacht die Pumpe Geräusche?

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Die Pumpe ist nicht mit Medium befüllt oder hat keinen bzw. unzureichenden Zulauf. Die Pumpe muss dann befüllt und entlüftet werden. Eine ausreichende Mediumversorgung herstellen, Rohrleitungen prüfen und gegebenenfalls reparieren. Wenn das Lager der Pumpe und/oder des Motors schadhaft ist, dann muss dieses ausgetauscht werden. Sollte der NPSH-Wert zu niedrig sein und somit Kavitation vorliegen, müssen die Saugbedingungen verbessert werden. Es kann sein, dass die Pumpe nicht in ihrem Arbeitsbereich arbeitet. Dann muss das System für den Betrieb innerhalb des Betriebsbereiches angepasst oder eine passende Pumpe ausgewählt werden. Eine weitere Ursache kann sein, dass die Pumpe auf einer unebenen Oberfläche steht. Die Oberfläche muss dann geebnet oder die Pumpe fest mit dem Untergrund verbunden werden.

Warum ist der Förderstrom der Pumpe zu gering?

Der Motor kann die falsche Drehrichtung haben. Elektrische Anschlüsse anhand der Anleitung prüfen. Außerdem kann es sein, dass die Pumpe oder Leitung verunreinigt oder teilweise blockiert ist. Dies überprüfen und gegebenenfalls reinigen.

Warum dreht der Motor, aber es liegt kein Förderstrom vor?

Dies kann drei unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann das Absperrventil geschlossen sein. Dieses öffnen, dann fördert die Pumpe. Überprüfen, ob die Pumpe mit Medium gefüllt ist und im Zweifel nochmals auffüllen. Zum anderen kann Leckage in der Anlage/Leitung vorliegen. Dazu die Rohrleitungen prüfen und gegebenenfalls reparieren.

Muss die Pumpe gewartet werden?

Die Pumpe muss regelmäßig gewartet werden, indem die Laufgeräusche und die Pumpe auf Undichtigkeit überprüft werden. Bei Frostgefahr müssen die Pumpe und frostgefährdete Leitungen rechtzeitig entleert werden.

Wie funktioniert eine horizontale Kreiselpumpe?

Eine Kreiselpumpe ist eine sogenannte Strömungsmaschine, auch Zentrifugalpumpe genannt. Sie nutzt die Saugwirkung, die über das Laufrad erzeugt wird, um Flüssigkeiten zu fördern und in die Leitung abzugeben. Die Pumpe ist normalsaugend, heißt, sie muss vor Nutzung vollständig mit Wasser gefüllt sein. Die Welle überträgt die mechanische Energie ans Laufrad.

Warum läuft der Motor nicht an?

Wenn der Motorschutz ausgelöst hat, dann muss abgewartet werden, bis die Motorwicklung wieder abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Den Motorschutzschalter prüfen lassen. Wenn keine Spannung vorliegt, muss die Spannungsversorgung geprüft werden. Es kann auch sein, dass die Sicherung durchgebrannt ist. Die Sicherung auswechseln. Bei erneutem Durchbrennen, den elektrischen Anschluss prüfen. Der Motor oder Kondensator kann einen Defekt aufweisen. Motor/Kondensator austauschen.

Warum schaltet die Pumpe ständig aus?

Es kann sein, dass der Motorschutz ausgelöst hat. Um dies zu beheben, muss die Pumpe auf Verunreinigung überprüft werden. Die Pumpe und Pumpenteile reinigen. Gegebenenfalls ist das Fördermedium zu viskos. Es kann aber auch sein, dass die Pumpe außerhalb der Kennlinie läuft. Der Arbeitspunkt der Pumpe muss in diesem Fall korrigiert werden.

Macht es der Pumpe etwas aus, wenn sie Luft mit ansaugt?

Nein! Da es sich bei den Baureihen PM/BS um selbstsaugende Pumpen handelt, können diese die Luft aus der Saugleitung selbständig evakuieren.

Was ist die maximale Ansaughöhe?

In der Theorie beträgt die max. Ansaughöhe ca. 10 m. In der Praxis ist die tatsächliche Ansaughöhe von mehreren Faktoren abhängig (Luftdruck Aufstellort, Geodätische Ansaughöhe, usw.)

Warum schaltet die Pumpe von selbst ohne Wasserentnahme ein?

Es gibt drei verschiedene mögliche Ursachen. Es kann sein, dass der Auslaufhahn undicht ist oder Luft aus dem Kessel entweicht. Dazu das Pumpwerk über Nacht abschalten. Alle Hähne müssen geschlossen sein, dann kann kontrolliert werden, ob der Druck abfällt. Durch undichte Ventile oder undichtes Sicherheitsventil läuft Wasser in den Brunnen zurück. Dazu muss die Pumpe geöffnet und kontrolliert werden, ob die Ventile noch dicht schließen. Als letzte Möglichkeit kann es sein, dass das Fußventil oder das Zwischenventil in der Saugleitung undicht ist und das Wasser wieder in den Brunnen zurückläuft. Das Sicherheitsventil der Pumpe nach dem Ausschalten bei 3,5 bzw. 5,5 bar anlüften. Nach kurzem Anlüften des Hebels würde bei intaktem Fuß- oder Zwischenventil kein Rücklauf mehr hörbar sein.

Warum tritt am Belüftungsautomat Wasser aus?

Die Gummilippe des Schnüffelventils an der Pumpe ist kaputt und die Gummilippe muss ausgetauscht werden.

Warum tritt am Wasserhahn bei Wasserentnahme Luft aus?

Es kann sein, dass die Saugleitung undicht ist, dann muss die undichte Stelle gesucht und abgedichtet werden. Eine andere Ursache ist, dass sich im Kessel zu viel Luft befindet. Das Brunnenwasser ist möglicherweise sehr gashaltig, so dass sich zu viel Luft im Kessel abscheidet. Bei einer langen Saugleitung und großer Saughöhe pumpt die Pumpe möglicherweise auch zu viel Luft. Es empfiehlt sich hier, die Leitung des Belüftungsautomaten zeitweise abzuklemmen oder aber eine Spezialgummilippe mit besonders kleinem Loch in das Schnüffelventil einzusetzen.

Warum schaltet die Pumpe bei geringer Wasserentnahme sofort ein und bei geschlossenem Hahn sofort wieder aus?

Das Luftpolster im Kessel der Pumpenanlage ist zu klein. Entweder wurde bei der Erstinbetriebnahme die nötige Luftspeichermenge noch nicht erreicht, weil sich das Luftpolster erst auffüllen muss oder aber es entweicht Luft durch undichte Stellen am Kessel (Manometer, Druckschalter, Belüftungsautomat, Pumpenanschlüsse, Transportschäden, …). Wenn das Schnüffelventil bzw. der Belüftungsautomat arbeitet und trotzdem ständig zu wenig Luft im Kessel ist, müssen alle Gewindeanschlussstellen am Kessel mit Seifenlauge zur Kontrolle auf Undichtigkeit abgepinselt werden. Auch der Druckschalter kann undicht sein.

Warum fördert meine Pumpe zu wenig oder kein Wasser?

Es kann sein, dass die Pumpe bei Inbetriebnahme nicht richtig fördert. Das kann daran liegen, dass die Ventilgummiplatten durch längere Lagerzeit festgeklebt sind. Um dies zu beheben, den Windkessel abnehmen und Ventilgummiplatten lösen. Die Pumpe fördert nicht richtig, wenn diese nicht mit genügend Wasser aufgefüllt sind. Dazu die Pumpe nochmals mit Wasser auffüllen. Während des Auffüllens die Pumpe mehrmals durchdrehen und immer wieder Wasser nachgießen, insgesamt 2-4 Liter. Den Füllstopfen wieder einschrauben und sorgfältig abdichten. Bei langer Saugleitung oder großer Saughöhe ist mehrmaliges Auffüllen notwendig. Sollte die Saughöhe zu groß oder die Saugleitung zu lang sein, muss der Höhenunterschied zwischen Wasserspiegel und Pumpenanschlussflansch nachgemessen werden. Sollte die Saugleitung undicht sein, kann die Pumpe ebenfalls nicht fördern. Es muss kontrolliert werden, ob nach einiger Betriebszeit immer noch Luftblasen durch den Klarsichtschlauch am Kessel sichtbar sind. Wenn ja, dann die Saugleitung nochmals abpressen und auf Dichtheit prüfen. Ein weiterer Grund kann eine undichte Stopfbuchspackung sein. Dazu die Schraube leicht nachziehen. Nützt dies nichts mehr, neue Packungsringe einlegen und evtl. auch die eingebaute Nutringmanschette erneuern. Verschmutzung oder Abnutzung der Ventile ist auch eine Erklärung. Häufig werden bei neuen Brunnen kleine Steine, Hanf, Späne, etc. in die Pumpe gezogen. Es muss deshalb der Windkessel abgenommen und die Ventile nachgesehen werden. Die Muttern über der Ventilbrücke lösen und herausnehmen. Ventile sind nicht eingeschraubt, sollten sie angeklebt sein, mit Hammerstiel seitlich losdrücken. Unter dem Ventil befindet sich eine Ventilsitzdichtung. Bei älteren Pumpen sind eventuell die Ventilgummiplatten zu erneuern.

Wie funktioniert eine Kolbenpumpe?

Innerhalb der Pumpe bewegt sich ein Kolben auf und ab. Auf der einen Seite der Pumpe befindet sich ein Einlassventil, auf der anderen Seite ein Auslassventil. Bewegt sich der Kolben nach unten, entsteht ein Vakuum. Das Einlassventil ist so konstruiert, dass dieses bei Unterdruck öffnet und das Auslassventil durch den Unterdruck verschlossen ist. Durch den Unterdruck wird die Flüssigkeit angesaugt. Der Kolben schiebt die Flüssigkeit zusammen und komprimiert diese dabei.

Warum klopft meine Pumpe?

Hier kann es mehrere Ursachen und Abhilfen geben. Das Luftpolster im Druckwindkessel der Pumpe fehlt oder ist zu gering. Nachprüfen, ob der Belüftungsautomat arbeitet. Ein deutliches Zischen im Schnüffelventil sollte hörbar sein, wenn die Pumpe läuft. Nachprüfen, ob die Gummilippe defekt oder verstopft ist. Möglicherweise geht auch Luft durch eine undichte Schraube am Auffüllstopfen verloren. Deshalb den Windkessel an Dichtflächen und Auffüllstopfen mit Seifenlösung zur Kontrolle abpinseln. Wenn die Pumpe Zulaufdruck hat, dann kann ebenfalls ein Klopfen entstehen. Ein zu hoher Wasserstand im Pumpen-Windkessel kann der Grund sein. Dieser entsteht, weil das Schnüffelventil zu wenig Luft einsaugt. Absperr-Regulierschieber in die Saugleitung einbauen. Die Pumpe soll mit etwa 5 m Vakuum laufen, damit einwandfrei genügend Luft angesaugt wird. Eine weitere Ursache kann sein, dass die Pumpe mit sehr niedriger Saughöhe arbeitet. Damit genügend Luft gepumpt wird, muss Vakuum durch einen Drosselschieber erzeugt werden. Wenn die Pumpe eine sehr große Saughöhe und eine lange Saugleitung hat, dann kann es zu Klopfen kommen. Dazu einen Saugwindkessel einbauen und für ausreichende Belüftung sorgen. Nachprüfen, ob der Wasserstand im Brunnen nicht zu weit abgesunken ist. Weitere Ursachen können ein ausgeschlagenes Pleuellager der Pumpe, ein defektes Kugellager oder ein ausgeschlagener Sitz der Pumpenkeilscheibe auf der Ritzelwelle sein. Diese Defekte müssen von einem Fachmann repariert werden.

Warum fördert die Pumpe bis etwas unter den Ausschaltdruck zügig Wasser und läuft dann ohne Wasserförderung weiter, weil der Enddruck nicht erreicht wird?

Dieser Fall kann eintreten, wenn bei großer Saughöhe und langer Saugleitung durch den Belüftungsautomaten zu viel Luft gepumpt wird. Dies tritt besonders dann zu, wenn die Saugleitung nicht ganz dicht ist und noch zusätzlich Luft mit in die Pumpe strömt. Auch abgenutzte Ventilgummiplatten, Zylinder oder Kolben können die Ursache dieses Fehlers sein. Als Abhilfe empfiehlt sich, eine Gummilippe mit besonders kleinem Lock einzubauen oder aber den Belüftungsautomaten in der Schlauchleitung von Zeit zu Zeit außer Betrieb zu setzen. Ventilgummiplatten können erneuert werden. Es muss kontrolliert werden, ob der Kolben oder Messingzylinder abgenutzt sind und gegebenenfalls erneuert werden müssen.

Warum hat die Sicherung des Stellantriebs ausgelöst?

Der Stellantrieb (Motorkugelhahn) für die Nachspeisung in die Löschwasserübergabestelle ist schwergängig oder defekt. Motorkugelhahn überprüfen und komplett austauschen (Kugelhahn mit Stellantrieb). Sicherung resetten.

Warum herrscht Drahtbruch am Strömungssensor?

Das kann verschiedene Ursachen haben. Entweder ist das Kabel am Strömungssensor locker. Dazu die Kabelbuchse am Strömungssensor prüfen. Es kann sein, dass das Kabel auf Klemmleiste im Schaltkasten locker oder nicht richtig aufgelegt ist. Das Sensorkabel an Klemmleiste im Schaltschrank prüfen und gegebenenfalls neu einführen. Es kann ein Kabelbruch vorliegen. Das Kabel für den Strömungssensor komplett austauschen.

Warum braucht man ein GSM-Notrufmodul?

Optional kann im Schaltschrank jeder Druckerhöhungsanlage ein GSM-Notrufmodul eingebaut werden. Dieses verfügt über einen Akku, sodass auch Stromausfälle gemeldet werden. Es können insgesamt 4 verschiedene Störmeldungen mit unterschiedlicher Wichtigkeit abgesetzt werden. Im Lieferumfang des Moduls ist immer ein Feuchtefühler enthalten. Bauseits muss eine SIM-Lock-freie SIM-Karte als Vertragskarte beigestellt werden.

Wie funktioniert der Vorbehälter?

Der Vorbehälter ist dauerhaft mit Wasser befüllt. Der jeweilige Motorkugelhahn öffnet und schließt automatisch, je nach Anforderung des jeweiligen Tauch-Drucksensors. Wenn der optimale Betriebs-Wasserstand im Behälter unterschritten wird, öffnet sich die jeweilige Zulaufeinrichtung, so dass Wasser aus der vorgeschalteten Trinkwasser-Installation nachströmen und den Behälter wieder füllen kann. Der Behälter ist mit einem Überlaufanschluss versehen, damit überschüssiges Wasser sicher abgeführt wird. Am unteren Teil des Behälters befinden sich eine Entleerung und die Flansch-Anschlüsse für die Druckerhöhungsanlage. Die Niveausteuerung des Behälters erfolgt über Tauch-Drucksensoren, welche an der jeweiligen Druckerhöhungsanlage ausgewertet werden.

Warum braucht man eine Überspannungsableitung?

Optional kann in jeden Schaltkasten der Druckerhöhungsanlage eine Überspannungsableitung eingebaut werden. Der Überspannungsschutz ist betriebsfertig eingebaut und verdrahtet und muss bauseits an das Schutzleitersystem des Objektes angeschlossen werden.

Warum braucht man eine Löschwassereinspeisung?

Bei mittelbarem Anschluss muss zur Absicherung der Löschbereitschaft eine Fremdwassereinspeisung nach DIN 14462 für die Feuerwehr vorgesehen werden. Die Löschwassereinspeisung TYP 760 C erfüllt diese Anforderungen.

Warum braucht mach einen Kompensator?

Ein Kompensator je Anlage kann Längen- und Versatzänderungen zwischen Anlage und Löschwasserleitung ausgleichen. Zudem dient er der Vermeidung von Körperschallübertragung auf die weiterführende Löschwasserleitung. Die Kompensatoren sind mit Längsbegrenzern ausgestattet.

Wie funktioniert eine Löschwasseranlage?

Druckerhöhungsanlage A

Die Anlage wird durch einen in der Enddruckseite angeordneten Drucksensor ein- und ausgeschaltet. Als Steuerbehälter ist ein Membrandruckspeicher in der Druckleitung montiert. Bei Wasserentnahme gibt dieser zunächst sein Nutzvolumen ab. Bei weiterer Wasserentnahme fällt der Druck im System bis zum Einschaltpunkt PE ab und die Pumpe A läuft an. Wird weniger Wasser aus dem System entnommen als die Pumpe A fördert, entsteht ein Überdruck, der den Membrandruckbehälter wieder füllt. Wird der Ausschaltdruck PA überschritten, übernimmt der eingebaute Strömungssensor die Steuerung der Pumpe A. Wenn die einstellbare Mindestströmung unterschritten wird, geht die Pumpe A in den Nachlauf über. Die Anlage A wird mit einer elektrischen Ausschaltverzögerung (Nachlauf) geliefert, um die Schalthäufigkeit so gering wie möglich zu halten. Die elektrische Ausschaltverzögerung (Zeitglied, einstellbar) wird werksseitig auf 40 Sekunden eingestellt, so dass sich eine niedrige Schalthäufigkeit ergibt. Die Anlage wird elektrisch durch entsprechende Einrichtungen auf Trockenlauf und Überstrom überwacht. Betriebs- und Störmeldungen werden über ein Display an der Fronttür des Schaltkastens signalisiert. Eine Sammelstörmeldung wird über eine Leuchtanzeige dargestellt, diese kann potentialfrei weitergegeben werden. Mit dem Wahlschalter Hand-0-Automatik am Schaltkasten kann die Pumpe manuell getestet werden. Im Normalbetrieb steht der Wahlschalter auf Automatik (druckgesteuerter Betrieb). Die Anlage startet automatisch ein Mal pro Woche einen Probelauf, um den Funktionserhalt sicherzustellen.

 

Druckerhöhungsanlage B

Die Anlage wird durch einen in der Enddruckseite angeordneten Drucksensor ein- und ausgeschaltet. Als Steuerbehälter ist ein Membrandruckspeicher in der Druckleitung montiert. Bei Wasserentnahme gibt dieser zunächst sein Nutzvolumen ab. Bei weiterer Wasserentnahme fällt der Druck im System bis zum Einschaltpunkt PE der Anlage A ab und die Pumpe A läuft an. Startet Pumpe A nicht, fällt der Druck im System bis zum Einschaltpunkt PE der Anlage B ab und die Pumpe startet mit einer Verzögerungszeit von 5 Sekunden. Ist die Anlage B angelaufen, übernimmt die Anlage B die weitere Löschwasserversorgung, selbst wenn Anlage A wieder einsatzbereit sein sollte. Wird weniger Wasser aus dem System entnommen als die Pumpe B fördert, entsteht ein Überdruck, der den Membrandruckbehälter wieder füllt. Wird der Ausschaltdruck PA überschritten, übernimmt der eingebaute Strömungssensor die Steuerung der Pumpe B. Wenn die eingestellte Mindestströmung unterschritten wird, geht die Pumpe B in den Nachlauf über. Die Anlage B wird mit einer elektrischen Ausschaltverzögerung (Nachlauf) geliefert, um die Schalthäufigkeit so gering wie möglich zu halten. Die elektrische Ausschaltverzögerung (Zeitglied, einstellbar) wird werksseitig auf 40 Sekunden eingestellt, so dass sich eine niedrige Schalthäufigkeit ergibt.

Warum braucht man eine Notentwässerung?

Falls die Druckerhöhungsanlage unterhalb der Kanal-Rückstauebene liegt, ist eine Notentwässerung dringend zu empfehlen.

Warum braucht man ein Netzumschaltgerät?

In Fällen, wo neben dem Normalnetz auch ein Notnetz (z. B. durch einen bereits vorhandenen Dieselmotor) zur Verfügung steht, wird zum Umschalten und Rückschalten zwischen diesen beiden Netzen ein Netzumschaltgerät je Anlage benötigt. Dies ist ein separater Schaltkasten, stahlgekapselt, Betriebsspannung 400 V, 50 Hz, mit Leuchtmeldern und für verschiedene Motorleistungen erhältlich.

Was ist der Unterschied zwischen der Drehzahlregelung SPR-MIDA und SPR-H?

Der SPR-MIDA ist für die einfache Steuerung von 1-Pumpen Druckerhöhungsanlagen vorgesehen. Der Regler SPR-H wird bei Mehrpumpenanlagen eingesetzt und kann individuell auf Sonderanforderungen angepasst werden.

Was ist die Besonderheit der SPECK Drehzahlregelung?

Die Regelung SPR-MIDA glänzt vor allem durch die Möglichkeit der Bluetooth Steuerung per APP und Smartphone. Die Regelung SPR-H ist sehr modular aufgebaut, ob unterschiedlichste Regelungsarten, zusätzlich Niveausteuerungen, Pilot- Booster-Pumpen Funktion, etc. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt.

Warum wird ein Sinusfilter benötigt?

Ein Sinusfilter wird nur benötigt, wenn die Kabellänge zwischen Regler und Motor eine Länge von 25 Metern überschreitet. Vereinfacht ausgedrückt, schützt der Sinusfilter den Motor vor Stromspitzen, welche mit steigender Kabellänge vermehrt auftreten.

Muss ein geschirmtes Kabel verwendet werden?

Sollte der Regler nicht direkt auf dem Motor installiert sein, muss immer ein geschirmtes Kabel zwischen Regler und Motor verwendet werden. Andernfalls kann es zur Störung umliegender elektrischer Bauteile kommen (z. B. Drucksensoren, Wasserzähler, RFID-Geräte, …).

Ist es zu empfehlen, immer eine Drehzahlregelung als Steuerung einzusetzen?

Tatsächlich NEIN, Drehzahlregelungen sparen vor allem Strom und Geld, wenn Sie bei Anlagen mit hohen Laufzeiten und unterschiedlichen Betriebspunkten eingesetzt werden. Ist einer der Punkte nicht gegeben, sollte die Auswahl der Steuerung gut geprüft und überlegt werden.

Macht es Sinn, die Pumpe größer auszulegen und durch eine Drehzahlregelung zu reduzieren?

NEIN! Durch eine zu groß ausgelegte Pumpe werden immer Ressourcen verschwendet. Sowohl durch zu viel eingesetztes Material als auch durch unnötig hohe Anschaffungskosten. Durch die Drehzahlregelung kann lediglich auf eine zu groß dimensionierte Pumpe reagiert werden. Besser ist es, immer die Pumpe exakt auf die benötigten Leistungsdaten anzupassen. Das spart sowohl bei der Anschaffung als auch im Betrieb erheblich Kosten und verlängert die Lebensdauer.

Warum überhitzt die Pumpe?

Der Förderdruck ist zu hoch. Druckverlust verringern und Leitungsquerschnitt erhöhen. Die Pumpe ist zu stark ummantelt oder umbaut. Es muss für eine gute Lüftung gesorgt werden. Es kann sein, dass die Viskosität des Fördermediums zu hoch ist. Die Grenzwerte müssen beachtet werden. Wenn die druckseitige Armatur geschlossen ist, wird die Pumpe ebenfalls zu warm. Mindestfördermenge einhalten und Bypass in die Druckseite einbauen. Das Fördermedium muss gekühlt werden, wenn die Fördermediumtemperatur zu hoch ist.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Es kann an Kavitation in der Pumpe liegen oder daran, dass der Dampfanteil im Saugstrom zu hoch ist. Die Temperatur des Fördermediums reduzieren, NPSH prüfen. Wenn das Aggregat schlecht ausgerichtet ist, muss dieses neu ausgerichtet werden. Bei Lufteinschluss im System, entlüften. Wenn der Differenzdruck am Druckschieber zu hoch ist, dann den Druckverlust der Anlage überprüfen. Außerdem kann es daran liegen, dass die saugseitige Armatur geschlossen ist. Diese muss geöffnet werden.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Prüfen, ob die saugseitige Armatur geschlossen ist und diese gegebenenfalls wieder öffnen. Wenn die Saugleitung verstopft ist, dann die Leitung und den Filter prüfen bzw. reinigen. Es kann sein, dass der Motor die falsche Drehrichtung hat. Drehrichtung prüfen und gegebenenfalls zwei Phasen tauschen. Die Pumpe ist nicht befüllt oder entlüftet. Pumpe und Saugleitung füllen, Pumpe entlüften bis klares Wasser austritt.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Anlagen-Pumpendruck ist zu gering. In der Druckleitung eine Drosselarmatur einbauen.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

Es kann sein, dass in der Saugöffnung Verunreinigungen vorhanden sind. Den Saugstutzen reinigen. Sollten Innenteile verschlissen sein, müssen diese ersetzt werden. Es kann vorkommen, dass ein Leck in der Anlage existiert oder Luft/Gas in der Anlage ist. Auf Leckage prüfen und die Stelle abdichten, Anlage entlüften. Eine Luftsackbildung in der Rohrleitung ist zu verhindern. Die Rohrleitung entsprechend ändern und ein Entlüftungsventil anbringen. Wenn die Pumpe falsch dimensioniert ist, die Pumpe ersetzen oder bei einem falschen Betriebspunkt diesen korrigieren. Es kann sein, dass der Motor eine falsche Drehrichtung hat oder auf 2 Phasen läuft. Drehrichtung korrigieren und elektrische Leitungsanschlüsse überprüfen, Sicherung prüfen und gegebenenfalls austauschen. Wenn die Drehzahl zu gering ist, die Spannung prüfen. Bei Betrieb mit FU muss die Frequenz erhöht werden. Wenn Kavitation vorliegt, die Temperatur des Mediums prüfen und Medium abkühlen. Es kann auch sein, dass die Ansaughöhe zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering ist. Den Füllstand im Tank prüfen, saugseitige Armatur öffnen und Filter in der Saugleitung reinigen.

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Das kann daran liegen, dass die Pumpe verunreinigt oder verkalkt ist. Die Pumpe zerlegen, spülen, reinigen und entkalken. Wenn die Dichte des Fördermediums zu hoch ist, dann kann es ebenfalls sein, dass die Leistungsaufnahme zu hoch ist. Es kann auch sein, dass das Laufrad an der Druckstufe reibt. Die Pumpe zerlegen und die Ursache beheben. Die Drehzahl muss verringert werden, wenn diese zu hoch ist.

Warum läuft der Motor nicht an?

Es kann sein, dass eine oder zwei Phasen der Stromzufuhr unterbrochen sind. Dies muss geprüft und durch eine Elektrofachkraft behoben werden. Wenn der Motorschutzschalter ausgelöst hat, muss dieser wieder eingeschaltet werden. Der Motor kann blockieren. Motor prüfen und Blockade entfernen. Defekte Motorlager müssen ersetzt werden. Es kann auch an der Pumpe liegen. Verunreinigungen und Fremdkörper können die Pumpe festsetzen. Diese müssen aus der Pumpe entfernt und die Pumpe gereinigt werden. Sollte das Laufrad verkalkt sein, dann die Pumpe entsprechend entkalken. Das Fördermedium darf auf keinen Fall frieren. Sollte es passieren, dann die Pumpe vorsichtig erwärmen und auftauen. Wenn die Pumpenlager defekt sind, dann die Pumpe zerlegen und die defekten Teile austauschen oder wieder gangbar machen.

Wie funktioniert eine Seitenkanalpumpe?

Das Medium tritt durch die Saugöffnung in die Laufradzellen und den Seitenkanal ein. Dort wird das Medium durch das rotierende Laufrad beschleunigt. Durch die Zentrifugalkraft bewegt sich das Medium zwischen den Zellen des Laufrades und des Seitenkanals hin und her. Dabei findet eine Energieübertragung statt. Durch die Austrittsöffnung kommt das Medium entweder in die nächste Stufe oder in den Druckstutzen der Pumpe. Durch die Zentrifugalwirkung werden Luft und Flüssigkeiten getrennt. Das Medium sammelt sich im äußeren Bereich der Laufradzellen und des Seitenkanals. Das Gas bleibt im inneren Bereich der Laufradnabe. Durch den Gaskanal im Nabenbereich wird die Luft in die nächste Stufe oder in den Druckstutzen gefördert. Durch diesen Kanal kann eine Seitenkanalpumpe eine Saugleitung evakuieren und ist selbstansaugend. Der Gasanteil im Medium kann deshalb bis zu 50 % betragen. Die Pumpe ist allerdings nur dann selbstansaugend, wenn diese einmalig mit dem Medium aufgefüllt und immer genug Medium in der Pumpe vorhanden ist.

Warum spricht der Motorschutz an?

Das kann daran liegen, dass der Motor überlastet ist. Der Betriebspunkt wird überschritten und muss angepasst werden. Wenn der Motor oder die Pumpe blockiert, dann läuft der Motor nicht an. Die Motorwicklung muss geprüft werden, wenn ein Kurzschluss in der Motorwicklung vorhanden ist. Sollte der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt sein, dann sind die Einstellungen zu prüfen und der Motorschutzschalter zu ersetzen. Wenn der Gegendruck der Pumpe geringer ist als angegeben, kann es ebenfalls sein, dass der Motorschutz anspricht. Der Betriebspunkt der Pumpe muss eingehalten werden.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Motordrehzahl ist zu gering und muss erhöht werden. Dazu den Hersteller kontaktieren. Wenn die Reibungsverluste zu hoch sind, die Leitungsquerschnitte vergrößern. Es kann sein, dass die Innenteile verschlissen sind, die betroffenen Bauteile müssen ausgetauscht werden. Bei Kavitation die Zulaufverhältnisse anpassen, saugseitige Schieber und Filter prüfen. Bei falscher Drehrichtung den Motor umpolen. Wenn Luft bzw. Gase in der Anlage sind, muss diese entlüftet werden. Bei falschem Betriebsdruck oder zu hohem Gegendruck den Betriebspunkt prüfen und einstellen und die Leitungen reinigen. Wenn der Druckhöhenverlust der Anlage geringer ist als angegeben, durch Eindrosseln der Druckleitung oder durch Einbau von Blende/Düse anpassen.

Was muss ich beim Überwintern der Tauchpumpe beachten?

Die Rohrleitungen müssen entleert werden. Die Pumpe sollte während der Frostperiode ausgebaut und vertikal in einem trockenen Raum gelagert werden.

Sind die Pumpen für Dauerbetrieb geeignet?

Dies ist baureihenabhängig. Die Pumpen der TOP 71-80 Baureihe sind dank ihres obenliegenden Druckstutzen für Dauerbetrieb geeignet. Eine optimale Motorkühlung, auch bei längeren Laufzeiten, ist dadurch gewährleistet.

Warum ist der Förderstrom der Pumpe zu gering?

Die Pumpe zieht Luft. Um dies zu beheben, muss das Flüssigkeitsniveau erhöht werden. Es kann sein, dass der Rohrleitungs- oder Schlauchdurchmesser zu gering ist. Dazu die Leitungen auf den Nenndurchmesser des Pumpenanschlusses erhöhen. Wenn das Absperrorgan nicht voll geöffnet ist, muss dies geprüft und ggfs. geöffnet werden. Wenn die Rohr- oder Schlauchleitung zu lang ist, kann dies ebenfalls zu dem Fehler führen. Dazu die Leitung kürzen. Sollte die Förderhöhe zu groß sein, dann muss die gesamte Installation geprüft werden. Es kann außerdem sein, dass die Pumpe oder Pumpenteile verstopft oder blockiert sind oder das Laufrad und die Saugplatte verschlissen ist. Das muss geprüft und gereinigt und ggfs. ausgetauscht werden. Zum Austauschen der Teile kann die Pumpe eingesendet werden.

Was muss bei Tauchpumpen gewartet werden?

Bei einer Tauchpumpe sollte das Auslaufrohr regelmäßig gereinigt werden. Stromkabel und Dichtungen kontrollieren, Dichtungen ggfs. austauschen. Bei einem Defekt am Stromkabel ist der Kundendienst zu kontaktieren. Saugsieb und Laufrad müssen gereinigt werden. Im Schadensfall den Kondensator ersetzen.

Warum dreht der Motor, obwohl kein Förderstrom anliegt?

Es liegt eine zu große Förderhöhe an. Die Pumpe muss geprüft werden. Wenn die Pumpe oder die Leitungen verunreinigt oder teils blockiert sind, fördert die Pumpe nicht. Pumpe prüfen und reinigen. Das Absperrorgan kann geschlossen sein, dieses Öffnen. Wenn das Flüssigkeitsniveau ungenügend ist, kann die Pumpe ebenfalls nicht fördern. Das Flüssigkeitsniveau auf etwa 2/3 der Pumpenhöhe vergrößern. Es kann sein, dass die Druckleitung verstopft oder geknickt ist. Dies beseitigen und einen Probelauf durchführen. Die Rückschlagklappe kann falsch montiert sein. Diese drehen und die Funktion prüfen. Die Klappe muss in Durchflussrichtung öffnen. Sollte die Gleitringdichtung verklebt sein, die Pumpe abschalten, Saugsieb und Bodenplatte entfernen. Laufrad von Hand drehen, bis dieses leichtgängig ist. Vor allem bei der Erstinbetriebnahme kann es sein, dass eine Luftblase in der Pumpe ist. Um das zu verhindern, das Flüssigkeitsniveau auf etwa Pumpenhöhe vergrößern.

Warum lösen der Fehlerstromschutzschalter oder andere Schutzmaßnahmen aus?

Sollte dieser Fehler auftreten, muss sich sofort an einen Fachbetrieb gewendet werden.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann mehrere Ursachen haben. Zum einen kann es sein, dass der Netzstecker nicht ordnungsgemäß eingesteckt ist. Dies prüfen und korrekt einstellen. Wenn ein Spannungsfehler vorliegt, muss dies eine Elektrofachkraft prüfen. Wenn die Sicherung durchgebrannt ist, dann muss diese geprüft und ausgewechselt werden. Sollte der Motorschutz ausgelöst haben, muss abgewartet werden, bis die Motorwicklung abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Es kann auch am Schwimmerschalter liegen. Wenn das Flüssigkeitsniveau zu gering ist, schaltet der Schwimmerschalter nicht ein. Die Pumpe arbeitet in diesem Fall korrekt, den Schwimmerschalter nicht anheben, da sonst die Pumpe trocken läuft.

Wie funktioniert eine Tauchpumpe?

Wenn die Pumpe eingeschaltet wird, wird das Wasser über das drehende Laufrad durch die Ansaugöffnung angezogen. Um einen Rücklauf zu verhindern, ist in der Pumpe ein Rückschlagventil eingebaut. Das Wasser wird in einen Sammelkanal gezogen und an den Druckstutzen weitergeleitet. Die Pumpe arbeitet nach dem Kreiselpumpenprinzip. Der Motor läuft in wartungsfreien Wälzlagern. Tauchpumpen sind stationär oder transportabel einsetzbar.

 

Ausführung mit Wechselstrommotor:

Jeder Wechselstrommotor besitzt einen eingebauten Thermofühler, der bei Überlastung und Überhitzung der Motorwicklung abschaltet. Nach Abkühlen der Wicklung gibt der Thermofühler automatisch den Motor wieder frei.

 

Ausführung Wechselstrommotor mit Schwimmerschalter:

Die Pumpe besitzt einen angebauten Schwimmer zur automatischen Ein- und Ausschaltung.

Warum stoppt die Pumpe nach kurzem Betrieb?

Es liegt eine zu geringe Spannungsversorgung an. Dies muss durch eine Elektrofachkraft geprüft werden. Wenn der Motor durch ungenügendes Flüssigkeitsniveau warm wird, muss abgewartet werden, bis der Motor abgekühlt ist und im Anschluss muss das Flüssigkeitsniveau erhöht werden. Sollte die Mediumtemperatur zu hoch sein, muss das Medium abkühlen. Es kann sein, dass die Pumpe oder die Pumpenteile durch Verunreinigung verstopft oder blockiert sind. Um dies zu beheben, muss die Pumpe mit den Einzelteilen gereinigt werden.

Warum lösen die Sicherungen aus?

Es ist zu niedrig abgesichert. Die Installation gemäß Typenschild absichern. Pumpe oder Pumpenteile durch Verunreinigungen verstopft oder blockiert. Pumpe prüfen und reinigen. Wenn der Motor defekt ist, an einen Fachbetrieb wenden.

Wann wird eine Trinkwassertrennstation benötigt?

Eine Trinkwassertrennstation wird immer dann benötigt, wenn das Betriebswasser gemäß DIN EN 1717 der Kategorie 5 zuzuordnen ist. Typische Anwendungsfälle sind Unterfluranlagen zur Bewässerung von Grünflächen, Regenwassernutzungsanlagen, Tiertränken sowie die Laborwasserversorgung.

Wie funktioniert die Netztrennung bei SPECK?

Grundsätzlich muss verhindert werden, dass das Medium aus dem Betriebswassernetz zurück in die Trinkwasserzuleitung fließen kann, bzw. damit in Berührung kommen kann. Bei SPECK ist dies durch eine atmosphärische Trennung im Vorlaufbehälter gewährleistet. Der Vorlaufbehälter ist für die Trennung nicht nur geeignet, sondern sogar vom DVGW für die Trennung gemäß EN 1717 Typ AB zertifiziert.

Wer ist für die Trinkwasserreinhaltung /Qualität verantwortlich?

Bis zum Hausanschluss ist der örtliche Versorger für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich, für alles danach steht der Betreiber der Anlage in der Verantwortung. Im Fall einer Verunreinigung/Kontamination bedeutet das, dass der Betreiber für durch seine Anlage/sein Leitungsnetz verursachte Schäden rechtlich haftbar gemacht werden kann.

Kann das Wasser aus der Netztrennanlage für die Trinkwasserversorgung verwendet werden?

Die SPECK Netztrennanlage darf direkt an das Trinkwassernetz angeschlossen werden. Durch die vorgeschriebene atmosphärische Trennung gemäß DIN EN 1717, verliert das Wasser allerdings seine Trinkwasserqualität. Mit dem Eintritt des Wassers in den Behälter handelt es sich nur noch um Wasser mit Trinkwasser ähnlichen Eigenschaften. Je nach Verwendung muss das Medium gegebenenfalls nochmals aufbereitet werden.

Gibt es die Netztrennanlagen auch mit größeren Behältern oder können diese an bauseitigen Behältern eingesetzt werden?

Neben dem 240l, 350l und 700l Behälter gibt es auch noch den 1.050l Vorlaufbehälter, ebenfalls DVGW zertifiziert. Auch ein Anschluss an bauseitige Behälter ist zu realisieren.

Was muss bei der Überwinterung einer Unterwasserpumpe beachtet werden?

Die Rohrleitungen müssen entleert werden. Die Pumpe sollte während der Frostperiode ausgebaut und vertikal in einem trockenen Raum gelagert werden.

Für was benötigt man einen Kühlmantel?

Um eine optimale Kühlung des Motors, auch bei längeren Laufzeiten, in großen Becken/Behältern zu gewährleisten.

Warum fährt die Pumpe häufig an und stoppt wieder?

Die Druckdifferenz am Druckschalter ist zu gering eingestellt. Die Differenz erhöhen. Der Ausschaltdruck sollte den Betriebsdruck des Behälters nicht übersteigen, der Einschaltdruck sollte ausreichend hoch sein, um eine ausreichende Wasserzufuhr zu sichern. Bei einer undichten oder nicht komplett geschlossenen Rückschlagklappe muss die Pumpe ausgebaut und die Rückschlagklappe gereinigt werden. Bei Schwankungen in der Netzspannung die Spannungsversorgung prüfen.

Was muss bei einer Unterwasserpumpe gewartet werden?

Es muss regelmäßig der Stromverbrauch geprüft werden und die Förderhöhe (wenn möglich) geprüft werden.

Warum dreht der Motor, es liegt aber trotzdem kein Förderstrom an?

Bei ungenügendem Flüssigkeitsniveau prüfen, ob der Wasserstand während des Betriebs mind. 1 m über dem Einlaufteil der Pumpe steht. Es kann sein, dass das Rückschlagventil in geschlossener Stellung blockiert. Die Spannungsversorgung trennen und Ventil erneuern oder reparieren. Bei einem verstopften Saugsieb ist die Spannungsversorgung zu trennen und das Saugsieb im Einlaufteil zu reinigen. Sollte die Pumpe einen Schaden aufweisen, die Spannungsversorgung trennen, Pumpe demontieren, reinigen und prüfen. Schadhafte Teile sind auszutauschen.

Warum läuft die Pumpe nicht?

Die Sicherung hat ausgelöst, die defekte Sicherung erneuern. Wenn die Fehlerschutzeinrichtung ausgelöst hat, muss der Schutzschalter wieder eingeschaltet werden. Sollte keine Spannung anliegen, muss der Energieversorger kontaktiert werden. Beim Auslösen des Motorschutzes prüfen, ob die Pumpe blockiert oder verstopft ist. Bei schadhafter Pumpe, Motor oder Kabel müssen diese repariert oder ausgetauscht werden. Die Spannungsversorgung muss geprüft werden, wenn der Über- oder Unterspannungsschutz ausgelöst hat. Wenn die Pumpe durch den Trockenlaufschutz abgeschaltet wurde, muss die Einbauhöhe des Trockenlaufschutzes geprüft werden. Ebenfalls muss die Einstellung des Druckschalters geprüft und angepasst werden.

Bei einer magnetischen Spule im Motorschutzschalter/Steuerschütz kann es sein, dass dieser kurzgeschlossen ist. Die Spule muss gewechselt und die Spulspannung geprüft werden. Sollten Kontakte im Motorschutzschalter/Schütz schadhaft sein, den Motorschutzschalter/Schütz auswechseln. Bei einem schadhaften oder ausgefallenen Steuerstromkreislauf müssen in der Steuersicherung/im Steuerstromkreislauf die Kontakte geprüft werden.

Warum hat meine Pumpe einen zu geringen Förderstrom?

Es kann sein, dass das Druckventil geschlossen ist. Das Druckventil prüfen und Funktion wiederherstellen. Wenn die Pumpe unterdimensioniert ist, dann eine geeignete Pumpe einbauen. Bei ungenügendem Flüssigkeitsniveau die Pumpe abschalten und das Flüssigkeitsniveau regulieren. Wenn die Steigleitung defekt oder verstopft ist, die Leitung reparieren oder reinigen. Filter des Saugstutzens ist verstopft, Filter muss gereinigt werden. Sollte die Pumpe oder das Rückschlagventil verstopft oder blockiert sein, Pumpe ausbauen und reparieren. Bei Leckage in der Anlage muss die Anlage auf Leckage geprüft werden und diese behoben werden. Sollte die Pumpe einen Defekt aufweisen, muss die Pumpe ausgebaut und repariert werden. Sollte die Pumpe eine falsche Drehrichtung haben, muss diese korrigiert werden. Wenn das Absinken des Flüssigkeitsniveaus größer ist als vorgesehen, die Absenkung während des Betriebs prüfen und mit Brunnen-/ Pumpendaten vergleichen. Es kann auch helfen, die Pumpe tiefer einzubauen, zu drosseln oder durch ein kleineres Modell zu ersetzen.

Wie funktioniert eine Unterwasserpumpe?

Das Wasser kommt über das Einlaufsieb in die Pumpe und wird von einer Stufe zur nächsten gefördert. Je mehr Stufen eine Unterwasserpumpe hat, umso höher wird der Druck, mit welchem das Fördermedium die Pumpe über den Druckstutzen wieder verlässt.

Warum ist die Förderhöhe der Pumpe zu gering?

Bei ungenügendem Flüssigkeitsniveau die Pumpe abschalten und das Flüssigkeitsniveau regulieren. Sollte der Druckschalter eine falsche Druckeinstellung haben, die Einstellungen am Druckschalter prüfen und anpassen. Wenn in der Anlage/Leitung Leckage vorliegt, muss die Anlage auf Leckage geprüft und diese behoben werden. Verschlissene Bauteile müssen ausgetauscht werden. Wenn die Pumpe oder Pumpenteile durch Verunreinigungen verstopft oder blockiert ist/sind, muss die Pumpe ausgebaut und repariert werden.

Warum schaltet die Pumpe ohne Wasserentnahme ein?

Es kann sein, dass die Rohrleitung undicht ist. Die Rohrleitungen in diesem Fall prüfen und reparieren. Außerdem kann es vorkommen, dass die Steigleitung schadhaft ist. Die Leitung reparieren oder auswechseln. Wenn das Rückschlagventil undicht ist, das Rückschlagventil reparieren oder austauschen.

Was muss bei einer vertikalen Kreiselpumpe gewartet werden?

Es müssen regelmäßig die Schraubverbindungen und die Fettschmierung kontrolliert werden. Außerdem müssen die Laufgeräusche überprüft werden.

Was muss beim Überwintern beachtet werden?

Die Pumpenventile müssen geschlossen werden. Die Pumpe und frostgefährdete Leitungen müssen rechtzeitig vor dem Frost entleert werden. Der Stopfen der Pumpe muss entfernt werden.

Warum läuft die Pumpe nicht?

Es liegt keine Spannung auf den Anschlussklemmen an. Die Stromversorgung (Stromkreis, Hauptschalter, Sicherungen) prüfen. Außerdem den Motorschutzschalter und FI-Schutzschalter prüfen. Wenn der Motorschutz ausgelöst hat, prüfen, ob der richtige Wert eingestellt ist. Richtigen Wert (INenn) auf dem Motortypenschild ermitteln. Den Motorschutzschalter bei Bedarf neu einstellen. An Elektrofachkraft wenden, wenn dieses Problem öfter auftritt.

Warum dreht sich die Pumpe nach dem Ausschalten in die entgegengesetzte Richtung?

Die Saugleitung ist undicht. Die Leitung reparieren oder reinigen. Wenn das Fuß- oder Rückschlagventil defekt ist, müssen die Bauteile ausgetauscht werden. Fußventil blockiert in geöffneter Stellung. Fußventil reinigen oder austauschen.

Warum dreht der Motor, es gibt aber keinen Förderstrom?

Die Pumpenwelle ist defekt. Welle und Dichtungen austauschen. Die Kupplung ist lose. Die Verbindungsschrauben mit empfohlenem Drehmoment anziehen.

Warum vibriert und/oder verursacht meine Pumpe Geräusche?

Es kann sein, dass die Kupplung falsch montiert ist. Die Kupplung muss parallel montiert werden. Die Pumpe ist nicht mit Medium befüllt. Die Pumpe befüllen und entlüften. Wenn kein oder unzureichender Zulauf der Pumpe vorliegt, ausreichende Medium-Versorgung sicherstellen. Rohrleitungen prüfen und reparieren. Wenn die Lager der Pumpe und/oder des Motors schadhaft sind, Lager austauschen. Der vorhandene NPSH-Wert ist zu hoch und dadurch entsteht Kavitation. Die Saugbedingungen müssen verbessert werden. Die Pumpe arbeitet nicht in ihrem Betriebsbereich. System für den Betrieb innerhalb des Betriebsbereichs anpassen oder eine passende Pumpe auswählen. Innere Ablagerung oder Verstopfung der Pumpe. Dazu Pumpe/Pumpenteile reinigen. Die Pumpe steht auf einer unebenen Oberfläche. Die Oberfläche ebnen oder die Pumpe fest mit dem Untergrund verbinden.

Warum habe ich entlang der Welle Leckage?

Es kann sein, dass die Wellendichtung verschlissen oder beschädigt ist. Die Pumpe auf Verunreinigungen prüfen und die Wellendichtung austauschen. Wenn die Gleitringdichtung bei einer neuen Pumpe verklebt ist, das Druckventil während des Betriebs schnell öffnen und schließen. Eine falsch montierte Wellendichtung muss korrekt montiert werden. Dazu Wasser und Seife als Schmiermittel verwenden. Das Elastomere kann durch das Fördermedium defekt gehen. Geeignete Elastomere für die Wellendichtung verwenden. In der Pumpe kann ein zu hoher Druck herrschen. Geeignete Wellendichtungs-Kombinationen verwenden. Die Pumpenwelle muss ausgetauscht werden, sollte diese beschädigt sein. Bei Trockenlauf der Pumpe muss die Wellendichtung ausgetauscht werden. Außerdem kann es sein, dass das Axialspiel falsch eingestellt ist. Das Axialspiel muss richtig eingestellt werden.

Wie funktioniert eine vertikale Kreiselpumpe?

Die Pumpe saugt das Fördermedium über den Saugstutzen an. Das Fördermedium wird über die Stufen, bestehend aus Laufrad und Leitapparat, nach oben gefördert. Anschließend wird dieses zwischen den Stufen und Pumpenmantel an die Außenseite der Pumpe geleitet und über den Druckstutzen in die Druckleitung gefördert. Das Saugsieb, falls vorhanden, filtert grobe Verschmutzungen aus. Die Antriebswelle des Motors ist mit der Pumpenwelle starr verbunden. Der Motor wird über die Antriebslaterne an der Pumpe befestigt.

Warum habe ich entlang des Pumpenmantels Leckage?

Es kann sein, dass der O-Ring abgenutzt ist. Dieser muss in diesem Fall getauscht werden. Der O-Ring ist nicht resistent gegen das Fördermedium. Den O-Ring austauschen und einen O-Ring mit geeignetem Werkstoff verwenden. Die Pumpe ist nicht spannungsfrei montiert. Dazu die Pumpe und die Leitungen drucklos machen, die Verbindungen abstützen und bei Bedarf Kompensatoren montieren.

Warum ist der Förderstrom und/oder die Förderhöhe der Pumpe zu gering?

Das Saug- und/oder Druckventil ist geschlossen. Absperrventile öffnen. Es ist Luft in der Pumpe/Leitung. Die Pumpe entlüften und die Saugleitung zur Pumpe hin steigend montieren. Kein oder unzureichender Zulauf. Den Zulaufdruck erhöhen. Falsche Drehrichtung, L1 und L2 der Drehstromversorgung vertauschen. Wenn die Saugleitung nicht entlüftet ist, entlüften. Die Saugleitung instand setzen, wenn die Pumpe wegen einer Leckage in der Saugleitung Luft ansaugt. Der Durchmesser der Saugleitung ist zu klein und muss vergrößert werden. Die Durchflussmenge der Wasseruhr in der Versorgungsleitung ist zu gering. Die Wasseruhr muss vergrößert werden. Wenn das Fußventil verstopft ist, muss dieses gereinigt werden. Bei Verstopfen oder Blockieren der Pumpe/Pumpenteile durch Verunreinigungen müssen die Pumpe und Pumpenteile gereinigt werden. Wenn der O-Ring nicht resistent gegen das Fördermedium ist, muss dieser durch einen O-Ring mit geeignetem Werkstoff ersetzt werden.

Warum läuft die Pumpe nicht an?

Es kann sein, dass eine Unterbrechung in der Stromzufuhr ist. Ein Kurzschluss oder eine defekte Sicherung. Die Stromversorgung muss durch eine Elektrofachkraft geprüft werden. Der Motor ist blockiert, z.B. durch Ablagerungen aus dem Wasserkreislauf. Die Pumpe durch eine Fachkraft ausbauen lassen. Gängigkeit des Laufrades durch Drehen und Herausspülen des Schmutzes wiederherstellen lassen.

Warum macht die Pumpe Geräusche?

Der Motor schleift, z.B. durch Ablagerungen aus dem Wasserkreislauf. Die Pumpe durch eine Fachkraft ausbauen lassen. Gängigkeit des Laufrades durch Drehen und Herausspülen des Schmutzes wiederherstellen lassen. Trockenlauf durch zu wenig Wasser. Die Absperrarmaturen überprüfen, diese müssen vollständig geöffnet sein. Wenn Luft in der Pumpe ist, diese 5x an-/ausschalten für jeweils 30s/30s.

Ist bei hoher Bodenverschmutzung auch der Einsatz einer Schwimmenden-Entnahme möglich?

Ja, jedoch nur in Verbindung mit der vollautomatisierten Zismatic-Baureihe.

Worin unterscheiden sich die Baureihen ZIS und Zismatic?

Die ZIS-Pumpe ist mit Schwimmkippschalter als Trockenlaufschutz und 20m Anschlusskabel inkl. Schuko-Stecker ausgestattet. Zur Automatisierung des Systems kann unser Schaltgerät Speckmat eingesetzt werden. Die Zismatic ist ebenfalls steckerfertig mit 15m Kabel ausgeführt. Des Weiteren verfügt diese über eine integrierte Steuereinheit zur automatischen Ein- und Ausschaltung sowie Trockenlaufschutzabsicherung.

Warum stoppt die Pumpe automatisch?

Es liegt ein Spannungsfehler vor. Sicherstellen, dass die Spannung des Typenschildes der angegebenen Spannung entspricht. Wenn der thermische Motorschutz auslöst, abwarten, bis die Motorwicklung abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Bei ungenügendem Flüssigkeitsniveau den Wasserhahn schließen, um das Durchflussvolumen der Pumpe zu verringern.

Was muss bei der Überwinterung der Pumpe beachtet werden?

Die Rohrleitungen müssen entleert werden. Die Pumpe sollte während der Frostperiode ausgebaut und vertikal in einem trockenen Raum gelagert werden.

Warum hat meine Pumpe einen zu geringen Förderstrom?

Bei ungenügendem Flüssigkeitsniveau den Wasserhahn schließen, um das Durchflussvolumen der Pumpe zu verringern. Wenn das Saugsieb verstopft ist, dieses reinigen. Der Kundendienst muss kontaktiert werden, sollte eine Abnutzung am Hydrauliksystem vorliegen.

Warum stoppt die Pumpe nach kurzem Betrieb?

Es kann sein, dass die Mediumtemperatur zu hoch ist. Abwarten, bis die Motorwicklung abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Im schlimmsten Fall existiert ein Defekt im Inneren der Pumpe oder des Motors (Schmutz/Verschleiß). Um dies zu beheben, den Händler kontaktieren.

Warum läuft die Pumpe nicht?

Es liegt keine Spannung an. Die Sicherung und sonstige Schutzvorrichtung müssen geprüft werden. Wenn der thermische Motorschutz ausgelöst hat, abwarten bis die Motorwicklung abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet.

Warum läuft der Motor nicht an?

Es liegt keine Spannung an, dazu den Zähler kontrollieren. Wenn der Netzstecker ausgesteckt ist, muss der Elektroanschluss kontrolliert werden. Es kann sein, dass der Automatikschalter ausgelöst hat. Den Schalter zurückstellen und die Ursache prüfen. Wenn der Schwimmerschalter auslöst, prüfen, ob der Schwimmer den Pegel EIN erreicht. Sollte der Wärmeschutzschalter ausgelöst haben, abwarten bis die Motorwicklung abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Es kann sein, dass eine Sicherung durchbrennt. Die defekte Sicherung muss erneuert werden. Bei einem defekten Motor oder Kondensator muss der Händler kontaktiert werden.

Warum dreht der Motor, es liegt aber kein Förderstrom an und die Fördermenge ist zu gering?

Sollten der Filter oder die Steigleitung verschmutzt sein, müssen diese gereinigt werden. Bei verstopfter oder blockierter Pumpe oder Rückschlagventil muss das Ventil gesäubert und die Funktion geprüft werden. Wenn ungenügendes Flüssigkeitsniveau herrscht, dann muss die Pumpe abgeschaltet werden. Bei falscher Drehrichtung muss die Drehrichtung geprüft werden und ggfs. durch eine Elektrofachkraft gedreht werden. Wenn ein Spannungsfehler vorliegt, sicherstellen, dass die Spannung des Typenschildes der angegebenen Spannung entspricht. Bei einem Defekt im Inneren der Pumpe/des Motors (Schmutz/Verschleiß) muss der Händler kontaktiert werden.

Was muss an einer Unterwasserpumpe gewartet werden?

Bei Unterwasserpumpen müssen regelmäßig das Saugsieb und das Auslaufrohr gereinigt und das Stromkabel kontrolliert werden.

Wie funktioniert eine Normblock-Pumpe?

Das Fördermedium tritt über den Saugstutzen in die Pumpe ein und wird vom rotierenden Laufrad nach außen beschleunigt. In der Strömungskontur des Pumpengehäuses wird die Geschwindigkeitsenergie des Fördermediums in Druckenergie umgewandelt und das Fördermedium zum Druckstutzen geleitet, über den es aus der Pumpe austritt. Die Rückströmung des Fördermediums aus dem Gehäuse in den Saugstutzen wird durch einen Drosselspalt verhindert. Die Hydraulik ist auf der Laufradrückseite durch einen Gehäusedeckel begrenzt, durch den die Welle geführt ist. Die Wellendurchführung durch den Deckel ist gegenüber der Umgebung mit einer dynamischen Wellendichtung abgedichtet. Die Welle ist in Wälzlagern gelagert, die von einem Motorgehäuse aufgenommen werden, das mit dem Pumpengehäuse und/oder dem Gehäusedeckel über die Antriebslaterne verbunden ist.

Warum ist der Förderstrom der Pumpe zu gering?

Die Pumpe fördert gegen zu hohen Druck. Dazu den Betriebspunkt neu einregeln. Die Anlage auf Verunreinigungen überprüfen. Ein größeres Laufrad einbauen. Die Drehzahl erhöhen (Turbine, Verbrennungsmaschine). Die Pumpe bzw. die Rohrleitungen sind nicht vollständig mit Medium aufgefüllt bzw. nicht entlüftet. Wenn die Zuleitung oder das Laufrad verstopft ist, müssen Ablagerungen in der Pumpe und/oder der Rohrleitung entfernt werden. Bei Luftsackbildung in der Rohrleitung muss diese verändert und ein Entlüftungsventil angebracht werden. Es kann sein, dass die Saughöhe zu groß und die NPSH Anlage (Zulauf) zu gering ist. Der Flüssigkeitsstand muss korrigiert werden. Die Pumpe tiefer einbauen. Absperrorgan in der Zulaufleitung voll öffnen. Die Zulaufleitung ggfs. ändern, wenn die Widerstände in der Zulaufleitung zu hoch sind. Zu groß eingebaute Siebe/Saugöffnungen überprüfen. Die zulässige Druckabsenkungsgeschwindigkeit einhalten. Es kann sein, dass Luft an der Wellendichtung angesaugt wird. Entweder eine Fremdspülflüssigkeit zuführen bzw. deren Druck erhöhen oder die Wellendichtung erneuern. Den elektrischen Anschluss des Motors und ggfs. die Schaltanlage prüfen, sollte die Drehrichtung des Motors falsch sein. Die Drehzahl kann, egal ob mit oder ohne Frequenzumformer, zu niedrig sein. Wenn ein FU verwendet wird, die Spannung/Frequenz im zulässigen Bereich am FU erhöhen. Ohne FU muss die Spannung geprüft werden. Bei verschlissenen Innenteilen der Pumpe müssen diese ausgetauscht und erneuert werden. Es gibt eine Riefenbildung oder Rauigkeit der Wellenschutzhülse/Wellenhülse. Wellenschutzhülse/ Wellenhülse oder Wellendichtung erneuern. Lauf des Motors auf zwei Phasen. Defekte Sicherungen müssen erneuert werden und elektrische Leitungsanschlüsse überprüfen.

Warum überlastet der Motor?

Der Gegendruck der Pumpe ist geringer als in der Bestellung angegeben. Der Betriebspunkt muss genau eingeregelt werden. Bei ständiger Überlastung eventuell das Laufrad abdrehen. Wenn eine höhere Dichte oder eine höhere Viskosität des Fördermediums herrscht, als in der Bestellung angegeben wurde, muss der Hersteller kontaktiert werden. Die Drehzahl ist zu hoch und muss verringert werden. Lauf des Motors auf zwei Phasen. Defekte Sicherungen müssen erneuert und elektrische Leitungsanschlüsse überprüft werden. Die Transportsicherung wurde nicht aus der Wellennut gezogen. Diese muss aus der Wellennut gezogen werden.

Warum ist der Pumpendruck zu hoch?

Die Drehzahl ist zu hoch und muss verringert werden. Die Transportsicherung wurde nicht aus der Wellennut gezogen. Diese muss aus der Wellennut gezogen werden.

Warum hat die Pumpe eine erhöhte Lagertemperatur?

Die Pumpe ist verspannt oder Resonanzschwingungen in Rohrleitungen sind vorhanden. Die Rohrleitungsanschlüsse und Pumpenbefestigungen überprüfen, ggfs. Abstände der Rohrschellen verringern. Die Rohrleitungen über schwingungsdämpfendes Material befestigen. Erhöhter Achsschub ist vorhanden. Entlastungsbohrungen im Laufrad säubern, Spaltringe auswechseln. Es wird zu wenig, zu viel oder ungeeignetes Schmiermittel verwendet. Das Schmiermittel ergänzen, verringen bzw. ersetzen. Bei zu kleinem Förderstrom muss der Mindestförderstrom vergrößert werden.

Warum ist an der Pumpe Leckage?

Die Verbindungsschraube/Dichtung zwischen Spiralgehäuse und Gehäusedeckel ist defekt und muss erneuert werden. Die Verbindungsschrauben nachziehen.

Warum ist eine zu starke Leckage an der Wellendichtung?

Die verwendete Wellendichtung hat einen falschen Werkstoff, die Werkstoffpaarung muss entsprechend geändert werden. Die Wellendichtung ist verschlissen und muss erneuert werden. Dies kann mit einer Spül-/Sperrflüssigkeit kontrolliert werden. Es gibt eine Riefenbildung oder Rauigkeit der Wellenschutzhülse/Wellenhülse. Wellenschutzhülse/Wellenhülse oder Wellendichtung erneuern. Leckage an der Wellendichtung lässt sich durch Demontage feststellen. Da kann der Fehler behoben werden und die Wellendichtung ggfs. erneuert werden. Wenn die Pumpe unruhig läuft, die Saugverhältnisse korrigieren, das Pumpenaggregat ausrichten, das Laufrad nachwuchten und den Druck am Saugstutzen der Pumpe erhöhen. Die Pumpe ist verspannt oder Resonanzschwingungen in Rohrleitungen sind vorhanden. Die Rohrleitungsanschlüsse und Pumpenbefestigungen überprüfen, ggfs. Abstände der Rohrschellen verringern. Die Rohrleitungen über schwingungsdämpfendes Material befestigen. Es kann ein Fehler in der Zuführung der Zirkulationsflüssigkeit sein. Der freie Querschnitt muss vergrößert werden.

Warum läuft die Pumpe unruhig?

Die Pumpe bzw. die Rohrleitungen sind nicht vollständig mit Medium aufgefüllt bzw. nicht entlüftet. Es kann sein, dass die Saughöhe zu groß und die NPSH Anlage (Zulauf) zu gering ist. Der Flüssigkeitsstand muss korrigiert werden. Die Pumpe tiefer einbauen. Absperrorgan in der Zulaufleitung voll öffnen. Die Zulaufleitung ggfs. ändern, wenn die Widerstände in der Zulaufleitung zu hoch sind. Zu groß eingebaute Siebe/Saugöffnungen überprüfen. Die zulässige Druckabsenkungsgeschwindigkeit einhalten. Bei verschlissenen Innenteilen der Pumpe müssen diese ausgetauscht und erneuert werden. Der Gegendruck der Pumpe ist geringer als in der Bestellung angegeben. Der Betriebspunkt muss genau eingeregelt werden. Bei ständiger Überlastung eventuell das Laufrad abdrehen. Die Pumpe ist verspannt oder Resonanzschwingungen in Rohrleitungen sind vorhanden. Die Rohrleitungsanschlüsse und Pumpenbefestigungen überprüfen, ggfs. Abstände der Rohrschellen verringern. Die Rohrleitungen über schwingungsdämpfendes Material befestigen. Wenn der Rotor Unwucht hat, Laufrad reinigen und nachwuchten. Schadhafte Lager müssen erneuert werden. Bei zu kleinem Förderstrom muss der Mindestförderstrom vergrößert werden.

Warum ist eine unzulässige Temperaturerhöhung in der Pumpe?

Die Pumpe bzw. die Rohrleitungen sind nicht vollständig mit Medium aufgefüllt bzw. nicht entlüftet. Es kann sein, dass die Saughöhe zu groß und die NPSH Anlage (Zulauf) zu gering ist. Der Flüssigkeitsstand muss korrigiert werden. Die Pumpe tiefer einbauen. Absperrorgan in der Zulaufleitung voll öffnen. Die Zulaufleitung ggfs. ändern, wenn die Widerstände in der Zulaufleitung zu hoch sind. Zu groß eingebaute Siebe/Saugöffnungen überprüfen. Die zulässige Druckabsenkungsgeschwindigkeit einhalten. Bei zu kleinem Förderstrom muss der Mindestförderstrom vergrößert werden.

Warum strömt Wasser aus der Kavitationsschutzbohrung?

Das Magnetventil ist undicht und verschmutzt. Magnetventil reinigen bzw. ersetzen. Die Anlage ist stromlos. Elektrische Anschlüsse überprüfen.

Warum ist an der Pumpe Leckage?

Die Wellendichtung ist defekt und muss ersetzt werden. Wenn die Gehäusedichtung defekt ist, muss die Pumpe neu abgedichtet werden. Verschlissene Bauteile austauschen. Lockere Verbindungs-/ Verschlussschrauben nachziehen und ggfs. Dichtungen erneuern.

Warum ist in der Pumpe unzureichendes Vakuum?

Es kann ein Leck in der Anlage existieren. Die Anlage prüfen und die Leckstellen abdichten. Der Frischflüssigkeitsstrom ist zu gering und muss erhöht werden. Die Betriebsflüssigkeit ist zu warm und muss gekühlt werden. Ist ein Leck in der Saugleitung, die Leitung und Anschlüsse prüfen und abdichten. Wenn zu viel Wasser im Abscheider ist, den Füllstandsensor reinigen oder ersetzen, den Vakuumsensor tauschen und die Prozesswassermenge begrenzen/reduzieren. Wenn der Motor eine falsche Drehrichtung hat, die Drehrichtung prüfen und Hersteller kontaktieren. Ist die Motordrehzahl zu gering, die Drehzahl erhöhen und den Hersteller kontaktieren. Sind die Gas- bzw. Flüssigkeitskanäle verkalkt, muss die Pumpe entkalkt, zerlegt und gereinigt werden. Verschlissene Teile müssen ersetzt werden. Ist der Flüssigkeitsaustrittsstrom zu gering, müssen die Flüssigkeitsablaufleitung und Anschlüsse auf Durchgang geprüft werden. Ist die Pumpe falsch dimensioniert, muss die Pumpe ersetzt werden. Bei Überflutung der Pumpe, die Prozesswassermenge begrenzen bzw. reduzieren.

Warum läuft die Austragspumpe ohne Förderleistung?

Ein oder mehrere Sensoren sind defekt. Sensoren reinigen oder austauschen. Am Display wird „Keine Förderleistung“ angezeigt. Das Laufrad ist blockiert oder verschmutzt. Laufrad freigängig machen, reinigen oder ersetzen. Die Austragspumpe ist nicht entlüftet. Pumpe entlüften.

Warum läuft die Wasseraustragspumpe trotz Füllstand nicht an?

Der Füllstandsensor ist defekt. Das Ausgangssignal am Sensor prüfen und den Hersteller kontaktieren. Sind die Signalleitung und die Spannungsversorgung unterbrochen, die Steckverbindungen und Durchgang prüfen.

Warum erzeugt die Pumpe kein Vakuum?

Es ist keine Betriebsflüssigkeit in der Pumpe. Frischflüssigkeitsstrom bzw. Magnetventil prüfen. Im Display wird „Trockenlauf Gefahr“ angezeigt. Es kann ein Leck in der Saugleitung sein. Die Saugleitung und Anschlüsse prüfen und abdichten. Bei falscher Drehrichtung des Motors ist die Drehrichtung zu prüfen und der Hersteller zu kontaktieren. Das Magnetventil schaltet nicht. Die Schmelzsicherung im FU überprüfen und einen Nullleiter anschließen. Die Rückschlagventile schließen nicht. Die Rückschlagventile „Vakuumpumpe“ und „Austragspumpe“ prüfen.

Warum spricht der Motorschutz an?

Kurzschluss an den Motorklemmen oder in der Motorwicklung selbst. Die Motorwicklung prüfen, Kontaktierung zwischen FU und Motor prüfen. Am Display wird „Kurzschluss“ angezeigt. Der Motor kann überlasten. Frischflüssigkeitsstrom bzw. Magnetventil prüfen. Am Display wird „Frequenzumrichter Überlast“ angezeigt. Der Gegendruck im Druckanschluss ist zu hoch. Den Gegendruck reduzieren. Ist der Flüssigkeitsanteil im Saugstrom zu hoch, muss der Flüssigkeitsanteil verringert werden. Die saugseitige Armatur öffnen, wenn diese gesperrt ist. Wenn der Motor oder die Pumpe blockiert, Motor oder Pumpe prüfen.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann entweder am Motor oder an der Pumpe liegen. Eine oder zwei Phasen der Stromzuführung sind unterbrochen. Stromzuführung und Motor prüfen. Am Display wird „Phasenausfall“ angezeigt. Wenn der Motor blockiert, muss dieser überprüft werden. Am Display wird „Frequenzumrichter Überlast“ angezeigt. Wenn das Laufrad oder die Steuerscheibe korrodiert und dadurch blockiert, die Blockierung in der Pumpe durch rostlösende Mittel beseitigen. Wenn Eis in der Pumpe entsteht (erstarrte Betriebsflüssigkeit), die Pumpe vorsichtig erwärmen und auftauen. Bei Verunreinigungen und Fremdkörpern in der Pumpe, diese spülen, zerlegen und reinigen. Verkalkungen in der Pumpe können durch Entkalken der Pumpe entfernt werden. Sollte das Laufrad blockieren oder defekt sein, ein korrektes Spaltmaß zwischen Steuerscheibe und Laufrad einstellen oder das Laufrad ersetzen. Defekte Motorlager müssen ersetzt werden.

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Der Motor ist überlastet. Frischflüssigkeitsstrom bzw. Magnetventil prüfen. Am Display wird „Frequenzumrichter Überlast“ angezeigt. Ist der Gegendruck im Druckanschluss zu hoch, muss der Gegendruck reduziert werden. Ist der Flüssigkeitsanteil im Saugstrom zu hoch, den Flüssigkeitsanteil verringern. Die saugseitige Armatur öffnen, sollten diese gesperrt sein. Die Dichte bzw. Viskosität der Betriebsflüssigkeit ist zu hoch. Eine Betriebsflüssigkeit mit einer Dichte nach Datenblatt verwenden. Der Hersteller ist zu kontaktieren. Das Laufrad reibt an der Steuerscheibe. Die Pumpe zerlegen, ein korrektes Spaltmaß zwischen Steuerscheibe und Laufrad einstellen. Ist die Pumpe verunreinigt oder verkalkt, die Pumpe spülen, entkalken, zerlegen und reinigen.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Es ist zu viel Wasser im Abscheider. Den Füllstandsensor reinigen bzw. ersetzten, den Vakuumsensor tauschen und die Prozesswassermenge begrenzen/reduzieren. Es kann an der Kavitation der Pumpe liegen. Der Dampfanteil im Saugstrom ist zu hoch, Dampfanteil verringern bzw. vor der Pumpe kondensieren. Ist die saugseitige Armatur geschlossen (Ansaugdruck zu gering), die Armatur öffnen bzw. einen Kavitationsschutz einsetzen. Eine zu warme Betriebsflüssigkeit abkühlen. Ist das Vakuum zu tief, das Vakuum begrenzen und den Hersteller kontaktieren. Wenn es am Motor liegt, kann es sein, dass die Drehzahl zu hoch ist. Drehzahl verringern und Hersteller kontaktieren. Bei Überflutung der Pumpe die Prozesswassermenge begrenzen bzw. reduzieren.

Warum überhitzt die Pumpe?

Der Förderdruck ist zu hoch, den Druckverlust verringern und den Leitungsquerschnitt erhöhen. Die Viskosität ist zu hoch, dazu die Grenzwerte beachten. Es kann sein, dass die druckseitige Armatur geschlossen ist. Die Mindestfördermenge muss eingehalten werden, einen Bypass in die Druckseite einbauen. Wenn die Temperatur des Fördermediums zu hoch ist, muss das Fördermedium abkühlen. Sollte das Druckbegrenzungsventil falsch justiert sein, muss das Ventil neu eingestellt werden. Differenzdruck beachten, der Betriebsdruck muss 3 bar unter dem Öffnungsdruck des Druckbegrenzungsventils sein.

Warum macht meine Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Bei Kavitation der Pumpe muss die Temperatur des Fördermediums reduziert werden. Sollte die saug- bzw. druckseitige Armatur geschlossen sein, müssen diese geöffnet werden. Bei Unterdruck in der Saugleitung die Leitung prüfen und mit einem Unterdruckschalter den Motor abschalten. Bei Lufteintritt in die Saugleitung die Leitung abdichten und den Füllstand im Behälter erhöhen. Wenn der Förderdruck über 14 bar ist, muss der Förderdruck reduziert werden. Bei mangelhafter Ausrichtung von Pumpe und Motor müssen diese neu ausgerichtet werden. Sollte ein Lagerschaden an der Pumpe oder am Motor vorhanden sein, muss die Pumpe zerlegt werden und defekte Teile ersetzt werden.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Die saug- bzw. druckseitige Armatur ist geschlossen. Diese müssen geöffnet werden. Die Saugleitung ist verstopft und die Leitung und der Filter müssen überprüft und gereinigt werden. Wenn der Motor eine falsche Drehrichtung hat, muss die Drehrichtung geprüft und evtl. 2 Phasen getauscht werden. Wenn die Pumpe nicht entlüftet ist, Pumpe entlüften und Saugleitung befüllen.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Anlagen-Pumpendruck ist zu gering. In der Druckseite muss eine Drosselarmatur eingebaut werden.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

In der Saugöffnung sind Verunreinigungen, der Saugstutzen muss gereinigt werden. Bei verschlissenen Innenteile müssen die betroffenen Bauteile ersetzt werden. Es kann Leckage in der Anlage sein. Die Anlage prüfen und die Leckagestellen entsprechend abdichten. Die Pumpe ist falsch dimensioniert und muss ersetzt werden. Bei Kavitation der Pumpe die Temperatur des Fördermediums prüfen und das Fördermedium abkühlen. Die Ansaughöhe ist zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering. Den Füllstand im Tank prüfen. Saugseitige Armatur öffnen, den Filter der Saugleitung reinigen. Wenn der Filterwiderstand zu groß ist, den Filter prüfen bzw. reinigen. Sollte der Saugwiderstand zu hoch sein, muss die Saugleitung (Querschnitt, Länge, Bögen) geändert werden. Bei zu geringer Motordrehzahl, die Drehzahl erhöhen und den Hersteller kontaktieren.

Warum ist die Leistungsaufnahme am Motor zu hoch?

Es sind Verunreinigungen und Verkalkungen in der Pumpe. Die Pumpe spülen, entkalken, zerlegen und reinigen. Die Dichte bzw. die Viskosität des Fördermediums ist zu hoch. Ein entsprechendes Fördermedium mit einer Dichte gemäß Datenblatt betreiben. In diesem Fall ist der Hersteller zu kontaktieren.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann am Motor liegen. Eine oder zwei Phasen der Stromzuführung ist/sind unterbrochen. Die Stromzuführung und der Motor müssen geprüft werden. Der Motorschutzschalter hat ausgelöst und muss wieder eingeschaltet werden. Der Motor blockiert und muss geprüft werden. Es kann aber auch an der Pumpe liegen, wenn diese blockiert. Es können sich Verunreinigungen oder Fremdkörper in der Pumpe befinden. Die Pumpe muss gespült, zerlegt und gereinigt werden. Wenn der Laufradschieber durch Verkalkung blockiert, muss die Pumpe entkalkt werden. Das Motorlager ist defekt und muss ersetzt werden. Wenn sich in der Pumpe Eis bildet (erstarrtes Fördermedium), muss die Pumpe vorsichtig erwärmt und aufgetaut werden.

Wie funktioniert eine Drehschieberpumpe?

Innerhalb der Pumpe ist eine zylindrische Bohrung. In dieser rotiert ein exzentrisch gelagerter Läufer. Dieser Läufer hat einen oder mehrere Schlitze. Ich diesen gleiten ein oder mehrere Laufradschieber, die durch einen oder mehrere Stifte auseinander gedrückt werden. Dadurch wird die Innenwand der zylindrischen Bohrung berührt. Durch die Rotation der Läufer gleiten die Schieber an der Gehäusewand entlang. Diese schieben die Flüssigkeit, die durch die Saugöffnung in den Spalt zwischen Gehäuse und Rotor kommt, vor sich her. Die Flüssigkeit wird dabei komprimiert und in den Druckstutzen gedrückt.

Warum spricht der Motorschutz an?

Der Motor überlastet, weil der spezifizierte Betriebspunkt nicht eingehalten wird. Der Motor oder die Pumpe blockiert, dadurch läuft der Motor nicht an. Es kann ein Kurzschluss in der Motorwicklung vorliegen. Die Motorwicklung muss geprüft werden. Sollte der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt sein, müssen die Einstellungen geprüft bzw. der Motorschutzschalter ausgetauscht werden.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Motordrehzahl ist zu gering, die Drehzahl erhöhen und den Hersteller kontaktieren. Wenn die Reibungsverluste zu hoch sind, die Leitungsquerschnitte vergrößern. Bei zu hohem Gegendruck den Betriebspunkt prüfen und die Leitung reinigen. Sollte das Druckbegrenzungsventil falsch justiert sein, muss das Ventil neu eingestellt werden. Differenzdruck beachten, der Betriebsdruck muss 3 bar unter dem Öffnungsdruck des Druckbegrenzungsventils sein.

Wie hoch ist die maximal zulässige Temperatur des eingesetzten Mediums?

Die maximale Temperatur ist abhängig vom eingesetzten Medium und dessen Konzentration. Unter optimalen Voraussetzungen sind Temperaturen bis 90 °C möglich. Höhere Temperaturen sind in Abhängigkeit des eingesetzten Mediums mit dem Vertrieb abzustimmen.

Sind die Pumpen der VGX/MTX Baureihe selbstsaugend?

Nein, bei den Pumpen der VGX/MTX Baureihe handelt es sich um normalsaugende Pumpen, welche jedoch in Verbindung mit einem federbelastetem Fußventil auch im „Saugbetrieb“ eingesetzt werden.

Warum existiert Leckage zwischen Pumpe und Motor?

Es kann entweder sein, dass die Wellendichtung verschlissen oder beschädigt ist oder die Pumpe trocken läuft. In beiden Fällen muss die Wellendichtung ausgetauscht werden.

Warum vibriert die Pumpe und/oder verursacht die Pumpe Geräusche?

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Die Pumpe ist nicht mit Medium befüllt oder hat keinen bzw. unzureichenden Zulauf. Die Pumpe muss dann befüllt und entlüftet werden. Eine ausreichende Mediumversorgung herstellen, Rohrleitungen prüfen und gegebenenfalls reparieren. Wenn das Lager der Pumpe und/oder des Motors schadhaft ist, dann muss dieses ausgetauscht werden. Sollte der NPSH-Wert zu niedrig sein und somit Kavitation vorliegen, müssen die Saugbedingungen verbessert werden. Es kann sein, dass die Pumpe nicht in ihrem Arbeitsbereich arbeitet. Dann muss das System für den Betrieb innerhalb des Betriebsbereiches angepasst oder eine passende Pumpe ausgewählt werden. Eine weitere Ursache kann sein, dass die Pumpe auf einer unebenen Oberfläche steht. Die Oberfläche muss dann geebnet oder die Pumpe fest mit dem Untergrund verbunden werden.

Warum ist der Förderstrom der Pumpe zu gering?

Der Motor kann die falsche Drehrichtung haben. Elektrische Anschlüsse anhand der Anleitung prüfen. Außerdem kann es sein, dass die Pumpe oder Leitung verunreinigt oder teilweise blockiert ist. Dies überprüfen und gegebenenfalls reinigen.

Warum dreht der Motor, aber es liegt kein Förderstrom vor?

Dies kann drei unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann das Absperrventil geschlossen sein. Dieses öffnen, dann fördert die Pumpe. Überprüfen, ob die Pumpe mit Medium gefüllt ist und im Zweifel nochmals auffüllen. Zum anderen kann Leckage in der Anlage/Leitung vorliegen. Dazu die Rohrleitungen prüfen und gegebenenfalls reparieren.

Muss die Pumpe gewartet werden?

Die Pumpe muss regelmäßig gewartet werden, indem die Laufgeräusche und die Pumpe auf Undichtigkeit überprüft werden. Bei Frostgefahr müssen die Pumpe und frostgefährdete Leitungen rechtzeitig entleert werden.

Wie funktioniert eine horizontale Kreiselpumpe?

Eine Kreiselpumpe ist eine sogenannte Strömungsmaschine, auch Zentrifugalpumpe genannt. Sie nutzt die Saugwirkung, die über das Laufrad erzeugt wird, um Flüssigkeiten zu fördern und in die Leitung abzugeben. Die Pumpe ist normalsaugend, heißt, sie muss vor Nutzung vollständig mit Wasser gefüllt sein. Die Welle überträgt die mechanische Energie ans Laufrad.

Warum läuft der Motor nicht an?

Wenn der Motorschutz ausgelöst hat, dann muss abgewartet werden, bis die Motorwicklung wieder abgekühlt ist und der Motorschutz wieder einschaltet. Den Motorschutzschalter prüfen lassen. Wenn keine Spannung vorliegt, muss die Spannungsversorgung geprüft werden. Es kann auch sein, dass die Sicherung durchgebrannt ist. Die Sicherung auswechseln. Bei erneutem Durchbrennen, den elektrischen Anschluss prüfen. Der Motor oder Kondensator kann einen Defekt aufweisen. Motor/Kondensator austauschen.

Warum schaltet die Pumpe ständig aus?

Es kann sein, dass der Motorschutz ausgelöst hat. Um dies zu beheben, muss die Pumpe auf Verunreinigung überprüft werden. Die Pumpe und Pumpenteile reinigen. Gegebenenfalls ist das Fördermedium zu viskos. Es kann aber auch sein, dass die Pumpe außerhalb der Kennlinie läuft. Der Arbeitspunkt der Pumpe muss in diesem Fall korrigiert werden.

Für welche Medien sind die Pumpen geeignet?

Die Pumpen sind für Wasser geeignet. Andere wässrige Medien sind nach Rücksprache möglich.

Warum werden die Pumpen ohne Getriebeölfüllung ausgeliefert?

Aus versandtechnischen Gründen können die Pumpen nicht mit dem für den Betrieb notwendigen Öl verschickt werden. Des Weiteren gibt es auf dem Markt viele unterschiedliche und geeignete Öle. Diese sollten nicht miteinander vermischt werden.

Welches Öl wird für das Getriebe benötigt?

Die Viskositäts- und Güteklasse sowie die Menge werden in der Betriebsanleitung der Pumpe genannt. Für die meisten Pumpen sind Getriebeöle der Viskositätsklasse ISO VG 220 oder SAE 90 GL4 geeignet.

Ist eine Lieferung inkl. Antrieb möglich?

Die Pumpen sind geeignet für die unterschiedlichsten Antriebe, z.B. Hydraulik- oder Elektromotoren. Unser Anlagenbau montiert auf Wunsch die Pumpen mit den entsprechenden Antrieben und Zubehör.

Gibt es Kennlinien zu Plungerpumpen?

Da es sich um reine Verdrängerpumpen handelt, ist die Fördermenge nicht abhängig vom Gegendruck. Deshalb gibt es keine Kennlinien, wie es zum Beispiel bei Kreiselpumpen der Fall wäre.

Können die Pumpen selbst ansaugen?

Die Pumpen sind leider nicht selbstansaugend.

Können die Pumpen nach ATEX geliefert werden?

Die Pumpen sind nach ATEX Zone 2 bzw. 22 zertifiziert und können mit entsprechenden Elektromotoren geliefert werden.

Warum überhitzt die Pumpe?

Der Förderdruck ist zu hoch. Druckverluste verringern und Leitungsquerschnitte erhöhen. Ist die Viskosität des Fördermediums zu hoch, die Grenzwerte beachten. Ist die druckseitige Armatur geschlossen, die Mindestfördermenge einhalten und einen Bypass in die Druckseite einbauen. Bei einer zu hohen Temperatur des Fördermediums das Fördermedium kühlen.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Bei Kavitation in der Pumpe die Temperatur des Fördermediums reduzieren und NPSH prüfen. Ist der Dampfanteil im Saugstrom zu hoch, muss die Temperatur des Fördermediums reduziert und NPSH geprüft werden. Saugseitige Armatur öffnen, sollte diese geschlossen sein. Bei Unterdruck in der Saugleitung die Saugleitung prüfen und mit einem Unterdruckschalter den Motor abschalten. Wenn Luft in die Saugleitung eintritt, die Leitung abdichten und den Füllstand im Behälter erhöhen. Wenn der Förderdruck zu hoch ist, diesen reduzieren.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Sollten die saug- oder druckseitigen Armaturen geschlossen sein, müssen diese geöffnet werden. Ist die Saugleitung verstopft, müssen Leitung und Filter geprüft und gereinigt werden. Bei falscher Drehrichtung des Motors die Drehrichtung prüfen und eventuell 2 Phasen tauschen. Ist die Pumpe nicht entlüftet, Pumpe entlüften und Pumpe und Saugleitung befüllen.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Anlagen-Pumpendruck ist zu gering. In der Druckseite eine Drosselarmatur einbauen.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

Bei Verunreinigungen in der Saugöffnung muss der Saugstutzen gereinigt werden. Verschlissene Innenteile müssen ersetzt werden. Sollte die Anlage ein Leck haben, die Anlage prüfen und Leckstellen abdichten. Eine falsch dimensionierte Pumpe muss ersetzt werden. Sollte die Drehzahl zu gering sein, die Drehzahl erhöhen und den Hersteller kontaktieren. Bei Kavitation in der Pumpe, die Temperatur des Fördermediums prüfen und das Fördermedium abkühlen. Sind die Filterwiderstände zu groß, Filter prüfen und reinigen. Sollte die Ansaughöhe zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering sein, ist der Füllstand im Tank zu prüfen, die saugseitige Armatur zu öffnen und der Filter in der Saugleitung zu reinigen. Bei einem zu hohen Saugleitungswiderstand muss die Saugleitung geändert werden (Querschnitt, Länge, Bögen).

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Bei Verunreinigungen und Verkalkungen in der Pumpe, die Pumpe spülen, entkalken, zerlegen und reinigen. Sollte die Dichte bzw. Viskosität des Fördermediums zu hoch sein, das Fördermedium mit zulässiger Dichte nach Datenblatt betreiben. Der Hersteller ist zu kontaktieren. Das Laufrad reibt am Gehäuse. Die Pumpe zerlegen und defekte Teile ersetzen.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann entweder am Motor oder der Pumpe liegen. Eine oder zwei Phasen der Stromzuführung sind unterbrochen. Die Stromzufuhr und den Motor prüfen. Wenn der Motorschutzschalter ausgelöst ist, diesen wieder einschalten. Bei einem blockierenden Motor, den Motor prüfen und zerlegen. Wenn die Pumpe durch Verunreinigungen oder Fremdkörper blockiert, muss die Pumpe gespült, zerlegt und gereinigt werden. Sollte das Laufrad durch Verkalkung blockieren, die Pumpe entkalken. Ist das Fördermedium erstarrt und bildet Eis, muss die Pumpe vorsichtig erwärmt und aufgetaut werden.

Wie funktioniert eine Kleinkreiselpumpe/Peripheralradpumpe?

Das Laufrad einer Peripheralradpumpe ist als Scheibe ausgeführt. Es hat am Außendurchmesser radiale Schaufeln angeordnet, die in beide Seiten an der Peripherie eingearbeitet sind. Beiderseits der Laufradschaufeln sind ringförmig Kanäle im Gehäuse angeordnet. Durch diese strömt das Fördermedium. Die ringförmigen Kanäle sind zwischen dem Gehäuseeintritt und Gehäuseaustritt unterbrochen. Damit wird ein Überstrom von der Druck- zur Saugseite verhindert. Die Übertragung der hydraulischen Leistung erfolgt durch Impulsaustausch zwischen Laufrad und Gehäusekanal. Damit werden vergleichsweise sehr hohe Drücke bei kleinen Geometrien erzeugt.

Warum spricht der Motorschutz an?

Wenn der Motor überlastet, wird der spezifizierte Betriebspunkt nicht eingehalten. Wenn Motor oder Pumpe blockiert, Motor und Pumpe prüfen, zerlegen und die Ursache beseitigen. Ist ein Kurzschluss in der Motorwicklung, die Wicklung prüfen. Sollte der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt sein, müssen die Einstellungen geprüft oder der Motorschutzschalter ausgetauscht werden.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Motordrehzahl ist zu gering. Motoranschluss und Spannung prüfen, Drehzahl erhöhen und Hersteller kontaktieren. Sollten die Reibungsverluste zu hoch sein, die Leitungsquerschnitte vergrößern. Wenn der Gegendruck zu hoch ist, den Betriebspunkt prüfen und die Leitung reinigen.

Warum wird die Pumpe durch einen Wicklungsschutzkontakt oder Motorschutzschalter außer Betrieb gesetzt?

Die Pumpe ist überlastet und muss geprüft werden.

Warum sitzt die Pumpe fest?

Die Gleitringdichtung ist verklebt. Entweder die Motorwelle durchdrehen oder die Pumpe reinigen.

Warum hat die Pumpe Leckage?

Die Gleitringdichtung ist verschlissen oder beschädigt. Die Gleitringdichtung muss ausgetauscht werden.

Warum macht der Motor laute Geräusche?

Das kann entweder ein defektes Kugellager oder eine falsche Motor-Drehrichtung sein. Kugellager muss von einem Fachmann ausgewechselt werden und die Motordrehrichtung ist durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.

Warum kuppelt die Magnetkupplung aus?

Sollte ein Schaden an der Magneteinheit oder dem Gleitlager vorliegen, den Hersteller kontaktieren. Die Pumpe wurde erneut eingeschaltet, bevor der Rotor zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Den Rotor vor erneutem Einschalten zum Stillstand kommen lassen. Wenn das Laufrad blockiert, sind die Innenteile der Pumpe zu reinigen.

Wie funktioniert eine Prozess-Abwasserpumpe?

Die Abwasserpumpen haben in dem spiralförmigen Gehäuse vorderseitig eine Saugöffnung und seitlich einen Druckstutzen. Die Laufräder können entweder offene oder geschlossene Kanalräder sein. Durch Anpassen des Außendurchmessers, Variation der Kanalbreite, der Schaufelhöhe und Schaufelzahl kann das Laufrad individuell auf verschiedene Leistungspunkte optimiert werden. Abgedichtet wird durch eine Gleitringdichtung. Der Motor wird direkt an die Pumpe angeflanscht.

Warum läuft mein Motor nicht an?

Die Stromzuführung ist ganz oder teilweise unterbrochen. Stromzufuhr und Motor prüfen. Wenn der Motorschutz ausgelöst hat, den Motorschutz wieder einschalten.

Warum dreht sich die Pumpe nicht?

Die Pumpe blockiert. Blockaden entfernen und die Spaltmaße prüfen. Wenn die Lager beschädigt sind, müssen die Kugellager getauscht werden. Bei einer beschädigten Kupplung, diese austauschen.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Die Saug- und Druckleitung kann dicht oder zerstört sein. Die Leitungen prüfen und ggfs. austauschen bzw. reparieren. Das Laufrad ist verlegt, das Laufrad reinigen.

Warum hat die Pumpe eine falsche Leistung?

Das Laufrad ist teilweise verlegt und muss gereinigt werden. Bei verschlissenem Laufrad muss dieses getauscht werden. Wenn der Betriebspunkt falsch eingestellt ist, muss dieser auf den korrekten Wert neu eingestellt werden.

Warum tropft es an der Pumpenwelle?

Die Gleitringdichtung ist undicht und muss ausgewechselt werden.

Warum hat die Leckagesonde angesprochen?

Die Gleitringdichtung ist undicht und muss ausgewechselt werden.

Warum überhitzt die Pumpe?

Der Förderdruck ist zu hoch. Druckverlust verringern und Leitungsquerschnitt erhöhen. Die Pumpe ist zu stark ummantelt oder umbaut. Es muss für eine gute Lüftung gesorgt werden. Es kann sein, dass die Viskosität des Fördermediums zu hoch ist. Die Grenzwerte müssen beachtet werden. Wenn die druckseitige Armatur geschlossen ist, wird die Pumpe ebenfalls zu warm. Mindestfördermenge einhalten und Bypass in die Druckseite einbauen. Das Fördermedium muss gekühlt werden, wenn die Fördermediumtemperatur zu hoch ist.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Es kann an Kavitation in der Pumpe liegen oder daran, dass der Dampfanteil im Saugstrom zu hoch ist. Die Temperatur des Fördermediums reduzieren, NPSH prüfen. Wenn das Aggregat schlecht ausgerichtet ist, muss dieses neu ausgerichtet werden. Bei Lufteinschluss im System, entlüften. Wenn der Differenzdruck am Druckschieber zu hoch ist, dann den Druckverlust der Anlage überprüfen. Außerdem kann es daran liegen, dass die saugseitige Armatur geschlossen ist. Diese muss geöffnet werden.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Prüfen, ob die saugseitige Armatur geschlossen ist und diese gegebenenfalls wieder öffnen. Wenn die Saugleitung verstopft ist, dann die Leitung und den Filter prüfen bzw. reinigen. Es kann sein, dass der Motor die falsche Drehrichtung hat. Drehrichtung prüfen und gegebenenfalls zwei Phasen tauschen. Die Pumpe ist nicht befüllt oder entlüftet. Pumpe und Saugleitung füllen, Pumpe entlüften bis klares Wasser austritt.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Anlagen-Pumpendruck ist zu gering. In der Druckleitung eine Drosselarmatur einbauen.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

Es kann sein, dass in der Saugöffnung Verunreinigungen vorhanden sind. Den Saugstutzen reinigen. Sollten Innenteile verschlissen sein, müssen diese ersetzt werden. Es kann vorkommen, dass ein Leck in der Anlage existiert oder Luft/Gas in der Anlage ist. Auf Leckage prüfen und die Stelle abdichten, Anlage entlüften. Eine Luftsackbildung in der Rohrleitung ist zu verhindern. Die Rohrleitung entsprechend ändern und ein Entlüftungsventil anbringen. Wenn die Pumpe falsch dimensioniert ist, die Pumpe ersetzen oder bei einem falschen Betriebspunkt diesen korrigieren. Es kann sein, dass der Motor eine falsche Drehrichtung hat oder auf 2 Phasen läuft. Drehrichtung korrigieren und elektrische Leitungsanschlüsse überprüfen, Sicherung prüfen und gegebenenfalls austauschen. Wenn die Drehzahl zu gering ist, die Spannung prüfen. Bei Betrieb mit FU muss die Frequenz erhöht werden. Wenn Kavitation vorliegt, die Temperatur des Mediums prüfen und Medium abkühlen. Es kann auch sein, dass die Ansaughöhe zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering ist. Den Füllstand im Tank prüfen, saugseitige Armatur öffnen und Filter in der Saugleitung reinigen.

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Das kann daran liegen, dass die Pumpe verunreinigt oder verkalkt ist. Die Pumpe zerlegen, spülen, reinigen und entkalken. Wenn die Dichte des Fördermediums zu hoch ist, dann kann es ebenfalls sein, dass die Leistungsaufnahme zu hoch ist. Es kann auch sein, dass das Laufrad an der Druckstufe reibt. Die Pumpe zerlegen und die Ursache beheben. Die Drehzahl muss verringert werden, wenn diese zu hoch ist.

Warum läuft der Motor nicht an?

Es kann sein, dass eine oder zwei Phasen der Stromzufuhr unterbrochen sind. Dies muss geprüft und durch eine Elektrofachkraft behoben werden. Wenn der Motorschutzschalter ausgelöst hat, muss dieser wieder eingeschaltet werden. Der Motor kann blockieren. Motor prüfen und Blockade entfernen. Defekte Motorlager müssen ersetzt werden. Es kann auch an der Pumpe liegen. Verunreinigungen und Fremdkörper können die Pumpe festsetzen. Diese müssen aus der Pumpe entfernt und die Pumpe gereinigt werden. Sollte das Laufrad verkalkt sein, dann die Pumpe entsprechend entkalken. Das Fördermedium darf auf keinen Fall frieren. Sollte es passieren, dann die Pumpe vorsichtig erwärmen und auftauen. Wenn die Pumpenlager defekt sind, dann die Pumpe zerlegen und die defekten Teile austauschen oder wieder gangbar machen.

Wie funktioniert eine Seitenkanalpumpe?

Das Medium tritt durch die Saugöffnung in die Laufradzellen und den Seitenkanal ein. Dort wird das Medium durch das rotierende Laufrad beschleunigt. Durch die Zentrifugalkraft bewegt sich das Medium zwischen den Zellen des Laufrades und des Seitenkanals hin und her. Dabei findet eine Energieübertragung statt. Durch die Austrittsöffnung kommt das Medium entweder in die nächste Stufe oder in den Druckstutzen der Pumpe. Durch die Zentrifugalwirkung werden Luft und Flüssigkeiten getrennt. Das Medium sammelt sich im äußeren Bereich der Laufradzellen und des Seitenkanals. Das Gas bleibt im inneren Bereich der Laufradnabe. Durch den Gaskanal im Nabenbereich wird die Luft in die nächste Stufe oder in den Druckstutzen gefördert. Durch diesen Kanal kann eine Seitenkanalpumpe eine Saugleitung evakuieren und ist selbstansaugend. Der Gasanteil im Medium kann deshalb bis zu 50 % betragen. Die Pumpe ist allerdings nur dann selbstansaugend, wenn diese einmalig mit dem Medium aufgefüllt und immer genug Medium in der Pumpe vorhanden ist.

Warum spricht der Motorschutz an?

Das kann daran liegen, dass der Motor überlastet ist. Der Betriebspunkt wird überschritten und muss angepasst werden. Wenn der Motor oder die Pumpe blockiert, dann läuft der Motor nicht an. Die Motorwicklung muss geprüft werden, wenn ein Kurzschluss in der Motorwicklung vorhanden ist. Sollte der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt sein, dann sind die Einstellungen zu prüfen und der Motorschutzschalter zu ersetzen. Wenn der Gegendruck der Pumpe geringer ist als angegeben, kann es ebenfalls sein, dass der Motorschutz anspricht. Der Betriebspunkt der Pumpe muss eingehalten werden.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Motordrehzahl ist zu gering und muss erhöht werden. Dazu den Hersteller kontaktieren. Wenn die Reibungsverluste zu hoch sind, die Leitungsquerschnitte vergrößern. Es kann sein, dass die Innenteile verschlissen sind, die betroffenen Bauteile müssen ausgetauscht werden. Bei Kavitation die Zulaufverhältnisse anpassen, saugseitige Schieber und Filter prüfen. Bei falscher Drehrichtung den Motor umpolen. Wenn Luft bzw. Gase in der Anlage sind, muss diese entlüftet werden. Bei falschem Betriebsdruck oder zu hohem Gegendruck den Betriebspunkt prüfen und einstellen und die Leitungen reinigen. Wenn der Druckhöhenverlust der Anlage geringer ist als angegeben, durch Eindrosseln der Druckleitung oder durch Einbau von Blende/Düse anpassen.

Warum hat die Pumpe einen unruhigen Lauf?

Es kann sein, dass der Betriebsflüssigkeitsstrom zu groß ist. In diesem Fall muss dieser verringert werden. Bei Belastungen über das Rohrleitungssystem die Rohrleitungsanschlüsse, Pumpenbefestigung und den Lagerungsabstand der Rohrleitungsschellen prüfen. Wenn sich ein Luftsack in der Rohrleitung bildet, die Rohrleitungsführung ändern. Ist die Pumpe verspannt oder schlecht ausgerichtet, muss die Ausrichtung geprüft werden und die Pumpe neu ausgerichtet aufgestellt werden. Bei Resonanzschwingungen im Rohrleitungssystem müssen die Rohrleitungsanschlüsse geprüft und eventuell Kompensatoren verwendet werden. Bei Ablagerungen auf dem Laufrad, das Laufrad reinigen oder ggfs. ersetzen. Sind Pumpen- bzw. Motorlager defekt, müssen diese ersetzt werden.

Wo liegen die Vorteile einer Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe?

Neben der Förderung von trockenen Gasen sind Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen durch die erforderliche Betriebsflüssigkeit sehr gut geeignet, um ebenfalls feuchte Gase und Dämpfe zu fördern. Bis zu einem gewissen Anteil können auch flüssige Anteile durch die Pumpe gefördert werden.

Warum erzeugt die Pumpe kein Vakuum?

Die Pumpe hat keine Betriebsflüssigkeit, die Betriebsflüssigkeitszuführung prüfen. Die Saugleitung hat ein Leck. Leitung und Anschlüsse prüfen und abdichten. Bei falscher Drehrichtung des Motors die Drehrichtung prüfen und evtl. 2 Phasen tauschen. Bei Betrieb mit einer Magnetkupplung kann es sein, dass diese abreist. Den Motor ausschalten und nach Stillstand der Pumpe neu anfahren.

Warum ist an der Pumpe Leckage?

Falls eine Wellendichtung oder ein Spalttopf eingebaut ist und diese defekt sind, müssen diese ersetzt werden. Ist die Gehäusedichtung defekt, muss die Vakuumpumpe neu abgedichtet werden. Wenn Verschleiß an Gehäuseteilen vorhanden ist, müssen die betroffenen Bauteile ersetzt werden. Sind Verbindungs- bzw. Verschlussschrauben gelockert, die Schrauben anziehen und die Dichtungen erneuern.

Warum ist in der Pumpe ein unzureichendes Vakuum?

Es kann sein, dass in der Anlage ein Leck ist. Die Anlage prüfen und die Leckstellen abdichten. Ist der Betriebsflüssigkeitsstrom zu groß oder zu gering, den Strom verringern oder erhöhen. Wenn die Betriebsflüssigkeit zu warm wird, muss diese abgekühlt werden. Wenn ein Leck in der Saugleitung ist, die Leitung und Anschlüsse prüfen und ggfs. abdichten. Bei falscher Drehrichtung des Motors, die Drehrichtung prüfen und eventuell 2 Phasen tauschen. Wenn die Motordrehzahl zu gering ist, diese erhöhen und den Hersteller kontaktieren. Sind die Gas- bzw. Flüssigkeitskanäle verkalkt, muss die Pumpe entkalkt, zerlegt und gereinigt werden. Verschlissene Innenteile müssen ersetzt werden. Ist der Flüssigkeitsaustrittsstrom zu gering, die Flüssigkeitsablaufleitung und Anschlüsse auf Durchgang prüfen. Wenn die Pumpe falsch dimensioniert ist, die Pumpe ersetzen.

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Wenn der Motor überlastet, den Betriebsflüssigkeitsstrom prüfen bzw. verringern. Bei zu hohem Gegendruck am Druckanschluss muss der Gegendruck reduziert werden. Wenn der Flüssigkeitsanteil im Saugstrom zu hoch ist, den Flüssigkeitsanteil verringern. Die saugseitige Armatur muss geöffnet werden, sollte diese gesperrt sein. Ist die Dichte bzw. die Viskosität der Betriebsflüssigkeit zu hoch, eine Betriebsflüssigkeit mit einer Dichte gemäß Datenblatt verwenden. Dazu muss der Hersteller kontaktiert werden. Das Laufrad reibt an der Steuerscheibe oder Steuernabe. Die Pumpe zerlegen, ein korrektes Spaltmaß zwischen Steuerscheibe/Laufrad oder Steuernabe/Laufrad einstellen. Bei Verunreinigungen oder Verkalkungen in der Pumpe, diese spülen, entkalken, zerlegen und reinigen. Es kann sein, dass der Motor die falsche Netzspannung/Frequenz hat. Dazu den Anschluss prüfen und mit den Motordaten abgleichen.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann entweder am Motor oder der Pumpe liegen. Eine oder zwei Phasen der Stromzuführung des Motors ist unterbrochen. Stromzufuhr und Motor prüfen. Wenn der Motorschutzschalter ausgelöst hat, diesen wieder einschalten. Der Motor muss geprüft werden, wenn dieser blockiert. Wenn das Motorlager defekt ist, muss das Motorlager ersetzt werden. Die Pumpe kann durch Korrosion am Laufrad, der Steuerscheibe oder am Laufrad/Steuernabe korrodieren. Die Blockierungen in der Pumpe durch rostlösende Mittel beseitigen. Wenn sich Eis in der Pumpe gebildet hat (erstarrte Betriebsflüssigkeit), die Pumpe vorsichtig erwärmen und auftauen. Verunreinigungen und Fremdkörper in der Pumpe können entfernt werden, indem die Pumpe gespült, zerlegt und gereinigt wird. Bei Verkalkungen in der Pumpe muss diese entkalkt werden. Wenn das Laufrad blockiert, muss das korrekte Spaltmaß zwischen Steuerscheibe/Laufrad oder Steuernabe/Laufrad eingestellt werden. Bei einem defekten Laufrad muss dieses ersetzt werden.

Wie funktioniert eine Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe?

In einer Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe dreht ein Laufrad begrenzt von Gehäuseelementen. Durch eine Füllung der Pumpe bis Wellenmitte wird bei Rotation der sogenannte Flüssigkeitsring am umgebenden Gehäuse erzeugt. Verbunden mit einer exzentrischen Anordnung des Laufrades ergibt sich dadurch im Betrieb zwischen den Laufradschaufeln und der Laufradnabe eine Kammer. Die Größe der Kammer ändert sich je nach Position. Mittels Öffnungen an den abschließenden Gehäuseelementen wird bei zunehmender Kammer Gas zugeführt und bei kleiner werdender Kammer aus dem Laufrad gedrückt.

Warum spricht der Motorschutz an?

Das kann an einem Kurzschluss in der Motorwicklung liegen. Motorwicklung entsprechend prüfen. Wenn der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt ist, die Einstellungen prüfen bzw. den Motorschutzschalter ersetzen. Sollte der Motor überlasten, den Betriebsflüssigkeitsstrom prüfen oder verringern. Wenn der Gegendruck am Druckanschluss zu hoch ist, den Gegendruck reduzieren. Sollte der Flüssigkeitsanteil im Saugstrom zu hoch sein, muss der Flüssigkeitsanteil verringert werden.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Bei Kavitation der Pumpe entweder eine Kavitationsschutzleitung montieren oder einen Belüftungshahn in die Saugleitung integrieren. Sollte der Dampfanteil im Saugstrom zu hoch sein, den Dampfanteil verringern bzw. vor der Pumpe kondensieren. Ist die saugseitige Armatur geschlossen, die Armatur öffnen bzw. einen Kavitationsschutz einsetzen. Wenn der Betriebsflüssigkeitsstrom zu groß ist, den Betriebsflüssigkeitsstrom verringern. Sollte die Drehzahl zu hoch sein, die Drehzahl verringern und den Hersteller kontaktieren. Bei Betrieb mit einer Magnetkupplung kann es sein, dass diese abreist. Den Motor ausschalten und nach Stillstand der Pumpe neu anfahren.

Was muss bei einer vertikalen Kreiselpumpe gewartet werden?

Es müssen regelmäßig die Schraubverbindungen und die Fettschmierung kontrolliert werden. Außerdem müssen die Laufgeräusche überprüft werden.

Was muss beim Überwintern beachtet werden?

Die Pumpenventile müssen geschlossen werden. Die Pumpe und frostgefährdete Leitungen müssen rechtzeitig vor dem Frost entleert werden. Der Stopfen der Pumpe muss entfernt werden.

Warum läuft die Pumpe nicht?

Es liegt keine Spannung auf den Anschlussklemmen an. Die Stromversorgung (Stromkreis, Hauptschalter, Sicherungen) prüfen. Außerdem den Motorschutzschalter und FI-Schutzschalter prüfen. Wenn der Motorschutz ausgelöst hat, prüfen, ob der richtige Wert eingestellt ist. Richtigen Wert (INenn) auf dem Motortypenschild ermitteln. Den Motorschutzschalter bei Bedarf neu einstellen. An Elektrofachkraft wenden, wenn dieses Problem öfter auftritt.

Warum dreht sich die Pumpe nach dem Ausschalten in die entgegengesetzte Richtung?

Die Saugleitung ist undicht. Die Leitung reparieren oder reinigen. Wenn das Fuß- oder Rückschlagventil defekt ist, müssen die Bauteile ausgetauscht werden. Fußventil blockiert in geöffneter Stellung. Fußventil reinigen oder austauschen.

Warum dreht der Motor, es gibt aber keinen Förderstrom?

Die Pumpenwelle ist defekt. Welle und Dichtungen austauschen. Die Kupplung ist lose. Die Verbindungsschrauben mit empfohlenem Drehmoment anziehen.

Warum vibriert und/oder verursacht meine Pumpe Geräusche?

Es kann sein, dass die Kupplung falsch montiert ist. Die Kupplung muss parallel montiert werden. Die Pumpe ist nicht mit Medium befüllt. Die Pumpe befüllen und entlüften. Wenn kein oder unzureichender Zulauf der Pumpe vorliegt, ausreichende Medium-Versorgung sicherstellen. Rohrleitungen prüfen und reparieren. Wenn die Lager der Pumpe und/oder des Motors schadhaft sind, Lager austauschen. Der vorhandene NPSH-Wert ist zu hoch und dadurch entsteht Kavitation. Die Saugbedingungen müssen verbessert werden. Die Pumpe arbeitet nicht in ihrem Betriebsbereich. System für den Betrieb innerhalb des Betriebsbereichs anpassen oder eine passende Pumpe auswählen. Innere Ablagerung oder Verstopfung der Pumpe. Dazu Pumpe/Pumpenteile reinigen. Die Pumpe steht auf einer unebenen Oberfläche. Die Oberfläche ebnen oder die Pumpe fest mit dem Untergrund verbinden.

Warum habe ich entlang der Welle Leckage?

Es kann sein, dass die Wellendichtung verschlissen oder beschädigt ist. Die Pumpe auf Verunreinigungen prüfen und die Wellendichtung austauschen. Wenn die Gleitringdichtung bei einer neuen Pumpe verklebt ist, das Druckventil während des Betriebs schnell öffnen und schließen. Eine falsch montierte Wellendichtung muss korrekt montiert werden. Dazu Wasser und Seife als Schmiermittel verwenden. Das Elastomere kann durch das Fördermedium defekt gehen. Geeignete Elastomere für die Wellendichtung verwenden. In der Pumpe kann ein zu hoher Druck herrschen. Geeignete Wellendichtungs-Kombinationen verwenden. Die Pumpenwelle muss ausgetauscht werden, sollte diese beschädigt sein. Bei Trockenlauf der Pumpe muss die Wellendichtung ausgetauscht werden. Außerdem kann es sein, dass das Axialspiel falsch eingestellt ist. Das Axialspiel muss richtig eingestellt werden.

Wie funktioniert eine vertikale Kreiselpumpe?

Die Pumpe saugt das Fördermedium über den Saugstutzen an. Das Fördermedium wird über die Stufen, bestehend aus Laufrad und Leitapparat, nach oben gefördert. Anschließend wird dieses zwischen den Stufen und Pumpenmantel an die Außenseite der Pumpe geleitet und über den Druckstutzen in die Druckleitung gefördert. Das Saugsieb, falls vorhanden, filtert grobe Verschmutzungen aus. Die Antriebswelle des Motors ist mit der Pumpenwelle starr verbunden. Der Motor wird über die Antriebslaterne an der Pumpe befestigt.

Warum habe ich entlang des Pumpenmantels Leckage?

Es kann sein, dass der O-Ring abgenutzt ist. Dieser muss in diesem Fall getauscht werden. Der O-Ring ist nicht resistent gegen das Fördermedium. Den O-Ring austauschen und einen O-Ring mit geeignetem Werkstoff verwenden. Die Pumpe ist nicht spannungsfrei montiert. Dazu die Pumpe und die Leitungen drucklos machen, die Verbindungen abstützen und bei Bedarf Kompensatoren montieren.

Warum ist der Förderstrom und/oder die Förderhöhe der Pumpe zu gering?

Das Saug- und/oder Druckventil ist geschlossen. Absperrventile öffnen. Es ist Luft in der Pumpe/Leitung. Die Pumpe entlüften und die Saugleitung zur Pumpe hin steigend montieren. Kein oder unzureichender Zulauf. Den Zulaufdruck erhöhen. Falsche Drehrichtung, L1 und L2 der Drehstromversorgung vertauschen. Wenn die Saugleitung nicht entlüftet ist, entlüften. Die Saugleitung instand setzen, wenn die Pumpe wegen einer Leckage in der Saugleitung Luft ansaugt. Der Durchmesser der Saugleitung ist zu klein und muss vergrößert werden. Die Durchflussmenge der Wasseruhr in der Versorgungsleitung ist zu gering. Die Wasseruhr muss vergrößert werden. Wenn das Fußventil verstopft ist, muss dieses gereinigt werden. Bei Verstopfen oder Blockieren der Pumpe/Pumpenteile durch Verunreinigungen müssen die Pumpe und Pumpenteile gereinigt werden. Wenn der O-Ring nicht resistent gegen das Fördermedium ist, muss dieser durch einen O-Ring mit geeignetem Werkstoff ersetzt werden.

Warum überhitzt die Pumpe?

Der Förderdruck ist zu hoch, Druckverlust verringern und Leistungsquerschnitt erhöhen. Es ist nicht genügend Kühlstrom vom Motor zum Wälzlager vorhanden. Den Motorlüfter ändern und zusätzliche Fremdlüfter anbauen. Der Gehäusedeckel ist isoliert, diese muss entfernt werden. Ist die Pumpe stark ummantelt oder umgebaut, muss für eine gute Lüftung gesorgt werden. Die Grenzwerte für die Viskosität des Fördermediums beachten, damit diese nicht zu hoch sind. Bei geschlossener druckseitiger Armatur die Mindestfördermenge einhalten und einen Bypass in die Druckseite einbauen. Wenn die Temperatur des Fördermediums zu hoch ist, das Fördermedium abkühlen lassen.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Bei Kavitation der Pumpe die Temperatur des Fördermediums reduzieren und NPSH prüfen. Der Dampfanteil im Saugstrom ist zu hoch, Temperatur des Fördermediums reduzieren und NPSH prüfen. Sollte das Aggregat schlecht ausgerichtet sein, neu ausrichten. Das System entlüften, wenn ein Lufteinschluss im System ist. Wenn das Wellenlager defekt ist, muss dieses erneuert werden. Saugseitige Armatur öffnen, sollte diese geschlossen sein. Der Differenzdruck am Druckschieber ist zu hoch, die Druckverluste der Anlage überprüfen.

Warum fördert die Pumpe nicht?

Sollte die saugseitige Armatur geschlossen sein, muss diese geöffnet werden. Bei verstopfter Saugleitung, Leitung und Filter prüfen bzw. reinigen. Wenn der Motor eine falsche Drehrichtung hat, die Drehrichtung prüfen und ggfs. 2 Phasen tauschen. Es kann vorkommen, dass das druckseitige Spiralgehäuse Gusstropfen hat. In diesem Fall muss das Gehäuse ausgetauscht werden. Der Wärmeträger ist mit Öl kontaminiert, welches niedrig siedend ist. Der Wärmeträger muss ausgetauscht werden. Wenn die Pumpe nicht befüllt oder entlüftet ist (bei Thermalölausführung) müssen die Pumpe befüllt und die Pumpe und Leitung entlüftet werden.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Anlagen-Pumpendruck ist zu gering. In die Druckseite eine Drosselarmatur einbauen.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

Sollte die Saugöffnung verunreinigt sein, muss der Saugstutzen gereinigt werden. Verschlissene Innenteile müssen ausgetauscht und ersetzt werden. Wenn der Leichtsieder im Wärmeträger ist, muss der Leichtsieder ausgekocht werden. Ein Leck in der Anlage kann auch Ursache sein. Die Anlage prüfen und eventuelle Leckstellen abdichten. Bei Luft oder Gas in der Anlage muss diese entlüftet werden. Bei Luftsackbildung in der Rohrleitung, die Rohrleitung ändern und ein Entlüftungsventil anbringen. Sollte die Pumpe falsch dimensioniert sein, die Pumpe neu ersetzen. Die Rohrleitung muss neu dimensioniert werden, sollte die Pumpe falsch dimensioniert sein. Bei zu großem Gegendruck muss der Laufraddurchmesser vergrößert und die Drehzahl erhöht (bei FU-Betrieb) werden. Bei falscher Drehrichtung muss der Motor umgepolt werden. Sollte die Drehzahl zu gering sein, muss entweder die Frequenz erhöht (bei FU-Betrieb) oder die Spannung geprüft (ohne FU) werden. Wenn der Motor auf 2 Phasen läuft, müssen die defekte Sicherung erneuert und die Leitungsanschlüsse überprüft werden. Wenn die Pumpe im falschen Betriebspunkt läuft, den Betriebspunkt entsprechend einstellen, die Planungsdaten, den Laufrad-Durchmesser und die Drehzahl prüfen. Bei Kavitation der Pumpe müssen die Temperatur des Fördermediums geprüft und das Fördermedium gekühlt werden. Sollte die Ansaughöhe zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering (NPSH Anlage/Pumpe) sein, den Füllstand im Tank prüfen, die saugseitige Armatur öffnen und den Filter der Saugleitung reinigen.

Warum ist die Leistungsaufnahme des Motors zu hoch?

Das kann an Verunreinigungen in der Pumpe liegen. Pumpe spülen, reinigen und evtl. zerlegen. Wenn die Dichte bzw. die Viskosität des Fördermediums zu hoch ist, ein Fördermedium mit Dichte gemäß Datenblatt betreiben. Der Hersteller ist zu kontaktieren. Sollte die Drehzahl zu hoch sein, muss diese verringert werden.

Warum läuft das Aggregat nicht an?

Das kann entweder am Motor oder an der Pumpe liegen. Eine oder zwei Phasen der Stromzuführung sind unterbrochen. Stromzufuhr und Motor prüfen. Der Motorschutzschalter ist ausgelöst. Motorschutzschalter wieder ausschalten. Wenn der Motor blockiert, muss dieser geprüft werden. Bei defektem Motorlager muss dieses ersetzt werden. Wenn die Pumpe durch Verunreinigungen oder Fremdkörper in der Pumpe blockiert, die Pumpe spülen, zerlegen und reinigen. Bei einem defekten Pumpenlager die Pumpe zerlegen und defekte Teile ersetzen.

Wie funktioniert eine Wärmeträgerpumpe?

Wärmeträgerpumpen sind Kreiselpumpen, die als Strömungsmaschinen zur Förderung von Flüssigkeiten eingesetzt werden. Die Anströmung erfolgt in axialer Richtung. Durch die radial angebrachten Schaufeln des Laufrades wird die axial einströmende Flüssigkeit umgelenkt und auf eine Kreisbahn gezwungen. Im Spiralgehäuse wird die aus dem Laufrad austretende Flüssigkeit in einer Spirale an den Druckstutzen weitergeleitet. Es gibt die Möglichkeit eines geschlossenen, halboffenen oder offenen Laufrades als Einsatz. Durch die verschiedenen Laufräder können unterschiedliche Flüssigkeiten gefördert werden. Kreiselpumpen sind nicht selbstansaugend und müssen vor der Inbetriebnahme mit dem Medium befüllt werden.

Warum spricht der Motorschutz an?

Der Motor überlastet, weil der spezifizierte Betriebspunkt nicht eingehalten wird. Wenn Motor oder Pumpe blockieren, dann kann der Motor nicht anlaufen. Die Motorwicklung prüfen, sollte dort ein Kurzschluss vorliegen. Es kann sein, dass der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt ist. Die Einstellungen prüfen oder den Motorschutzschalter ersetzen. Wenn der Gegendruck der Pumpe geringer ist als angegeben, den Betriebspunkt einhalten und evtl. das Laufrad abdrehen.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Motordrehzahl ist zu gering, die Drehzahl erhöhen und den Hersteller kontaktieren. Bei falscher Drehrichtung muss der Motor umgepolt werden. Verschlissene Innenteile müssen ersetzt werden. Bei Kavitation innerhalb der Pumpe die Zulaufverhältnisse, Schieber, Saugseite und Filter prüfen. Die Pumpe muss entlüftet werden, sollte Luft oder Gas in der Anlage vorhanden sein. Läuft die Pumpe im falschen Betriebspunkt, muss der Betriebspunkt entsprechend eingestellt werden. Die Planungsdaten, der Laufrad-Durchmesser und die Drehzahl sind zu prüfen. Der Druckhöhenverlust der Anlage ist geringer als angegeben. Durch Eindrosseln der Druckleitung oder Einbau von Blende/Düse entsprechend anpassen. Bei Thermalöl-Ausführung kann es zu einem Strömungsabriss durch Leichtsieder im Wärmeträger kommen. Leichtsieder auskochen und kontinuierlich abscheiden. Sollten die Reibungsverluste zu hoch sein, die Leitungsquerschnitte vergrößern. Ist der Gegendruck zu hoch, den Betriebsdruck prüfen und die Leitung reinigen.

Warum macht die Pumpe ungewöhnliche Geräusche?

Es kann sein, dass die Pumpe Kavitation hat. Die Temperatur des Fördermediums schließen. Die saugseitige Armatur öffnen, sollte diese geschlossen sein. Bei Unterdruck in der Saugleitung die Leitung prüfen und mit Unterdruckschalter den Motor abschalten. Bei Lufteintritt in die Saugleitung die Leitung abdichten und den Füllstand im Behälter erhöhen. Sollte der Förderdruck zu hoch sein, den Druck reduzieren.

Warum ist an dem Aggregat Leckage?

Es kann sein, dass die Gehäusedichtung defekt ist. Das Aggregat muss neu abgedichtet werden. Wenn sich die Verbindungsschrauben gelockert haben, diese nachziehen und Dichtungen evtl. erneuern. Bei einem defekten Spalttopf muss das Aggregat ersetzt werden.

Warum ist die Fördermenge zu gering?

Wenn die Saugöffnung verunreinigt ist, muss der Sauganschluss gereinigt werden. Wenn Innenteile verschleißen, muss das Aggregat ersetzt werden. Sollte die Anlage ein Leck haben, die Anlage prüfen und die Leckagestellen abdichten. Ist das Aggregat falsch dimensioniert, muss das Aggregat ersetzt werden. Bei Kavitation im Aggregat die Temperatur des Fördermediums prüfen und abkühlen. Wenn der Filterwiderstand zu groß ist, den Filter prüfen und reinigen. Die Ansaughöhe ist zu hoch oder die Zulaufhöhe zu gering. Den Füllstand im Tank prüfen, saugseitige Armatur öffnen und den Filter in der Saugleitung reinigen. Wenn der Saugwiderstand zu hoch ist, die Saugleitung abändern (Querschnitt, Länge, Bögen). Der Motor hat die Temperaturgrenze erreicht und reduziert die Leistung automatisch. Den Aufstellort prüfen und für Kühlluft sorgen.

Warum überhitzt das Aggregat?

Die druckseitige Armatur ist geschlossen. Die Mindestfördermenge einhalten und Bypass in die Druckseite einbauen. Wenn die Viskosität des Fördermediums zu hoch ist, die Grenzwerte beachten. Sollte die Temperatur des Fördermediums zu hoch sein, das Fördermedium abkühlen lassen. Der Motor läuft nicht mehr an. Motor vollständig abkühlen lassen, elektrische Verbindung trennen und wieder anschließen. Für mehr Kühlung sorgen.

Warum ist die Förderhöhe zu gering?

Die Reibungsverluste sind zu hoch. Leitungsquerschnitte vergrößern. Der Gegendruck ist zu hoch. Den Betriebspunkt prüfen und die Leitung reinigen. Der Motor hat die Temperaturgrenze erreicht und reduziert die Leistung automatisch. Den Aufstellort prüfen und für Kühlluft sorgen.

Warum fördert das Aggregat nicht?

Sollte die saugseitige Armatur geschlossen sein, muss diese geöffnet werden. Wenn die Saugleitung verstopft ist, müssen die Leitung und der Filter geprüft und gereinigt werden. Das Aggregat ist nicht entlüftet. Aggregat entlüften, Aggregat und Saugleitung füllen.

Warum läuft der Motor nicht an?

Das kann entweder am Motor oder der Pumpe liegen. Wenn die Stromzufuhr vom Motor unterbrochen ist, die Stromzuführung und den Motor prüfen. Bei einem Defekt der Regelelektronik das Aggregat ersetzen. Sollte die Pumpe vereist sein (erstarrtes Fördermedium), muss das Aggregat vorsichtig erwärmt und aufgetaut werden. Bei Verunreinigungen und Fremdkörpern in der Pumpe, das Aggregat spülen, zerlegen und reinigen.

Wie funktioniert eine Zahnradpumpe?

Eine Außenzahnradpumpe hat eine Evolventenverzahnung. Dabei rotieren zwei Zahnräder in einem Gehäuse. An dem Gehäuse ist ein Saug- und Druckanschluss vorhanden. Eines dieser Zahnräder wird von einem Motor angetrieben. Das Fördermedium wird in den Räumen zwischen den Zähnen der Zahnräder und dem Gehäuse transportiert. Zahnradpumpen sind durch die einfache Konstruktion sehr robust. Zahnradpumpen sind selbstansaugend.

Warum spricht der Motorschutz an?

Es kann ein Kurzschluss in der Regelelektronik vorliegen, da muss das Aggregat ersetzt werden. Wenn der Motorschutzschalter falsch eingestellt oder defekt ist, die Einstellungen prüfen und den Motorschutzschalter ersetzen.

Warum ist die Fördermenge zu groß?

Der Aggregatdruck der Anlage ist zu gering. In der Druckseite eine Drosselarmatur einbauen.

Wie ist die Funktionsweise des Speckmats?

Es handelt sich um Aggregate, die für die automatische Wasserversorgung konzipiert sind. Der Speckmat ist ein kompakter Automat, bestehend aus einem Rückschlagventil, einer Platine, einem Trockenlaufschutz und einem Drucktaster für die Wiederinbetriebnahme. Das Aggregat wurde für die Wasserförderung mit konstantem Druck entwickelt. Es vermeidet den Trockenlauf der Pumpe sowie Druckschläge. Es braucht weder ein Gaspolster, noch eine vorherige Einstellung und hat eine Wasserreserve, um das Einschalten der Pumpe bei eventuellem Tropfen eines Hahnes zu vermeiden. Der Speckmat schaltet die Pumpe bei einem Druck von 2,2 bar ein. Die Abschaltung der Pumpe erfolgt strömungsabhängig bei einem Wasserverbrauch von weniger als 0,6 l/min. Es muss jedoch mindestens ein Druckunterschied zwischen Ein- und Ausschalten von 0,5 bar bestehen.

Warum startet die Pumpe nicht?

Als Ursache kann eine defekte Leiterplatte am Speckmat vorhanden sein. Außerdem kann die Pumpe blockiert sein, Strommangel herrschen oder die Stromanschlüsse können vertauscht sein (Netz/Motor).

Warum bleibt die Pumpe nicht stehen?

Bei dem Speckmat können folgende Ursachen vorliegen. Die Leiterplatte kann defekt sein oder der obere Strömungsanzeiger blockiert. Die Reset-Taste kann gegebenenfalls gesperrt sein oder die Pumpe erzeugt nicht ausreichenden Druck. Geräteunabhängig kann eine Leckage/Verlust > 0,6 l/min vorliegen.

Warum läuft die Pumpe unregelmäßig?

Entweder ist die Leiterplatte am Speckmat defekt oder die Pumpe erzeugt nicht ausreichend Druck. Geräteunabhängig kann eine Leckage/Verlust > 0,6 l/min vorliegen.

Warum blockiert die Pumpe?

Die Leiterplatte am Speckmat kann defekt sein oder die Pumpe erzeugt einen Druck < Wiederanfahrdruck. Die Membrane kann ebenfalls einen Defekt haben. Geräteunabhängig kann entweder Wassermangel herrschen oder die Förderleistung ist zu schwach.

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